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Eberstadt

Gefährliche Engstelle in Darmstadt

Die SPD-Fraktion regt Überlegungen um die Eisenbahnbrücke in Eberstadt an. Das denkmalgeschützte Bauwerk sei für den heutigen Fußgänger- und Radverkehr ungeeignet.

Die Darmstädter SPD-Fraktion sieht in der Situation an der Eisenbahnbrücke am Bahnhof Eberstadt (Pfungstädter Straße) eine Gefahr für Fußgänger:innen und Radfahrende.

In einem aktuellen Antrag fordert die Fraktion die Stadtverordneten dazu auf, sich für die Aufhebung des Denkmalschutzes für die Brücke einzusetzen. Außerdem solle der Magistrat dazu Gespräche mit der Deutschen Bahn führen.

Die im Jahr 1846 fertiggestellte Sandsteinbrücke stellt laut SPD wegen der nur 60 Zentimeter breiten Gehwege und nicht vorhandener Radwege „eine große Gefahr für Fußgänger insbesondere Eltern mit Kleinkindern, Radfahrer, Rollstuhlfahrer sowie Menschen mit Rollatoren dar“. Wegen der Sanierung des Bahnhofs und der Verlegung des Aufganges zu den Bahnsteigen auf die Westseite müssten zur Zeit alle Eberstädter:innen diese Engstelle durchqueren. Der starke Lastwagen-und Autoverkehr zu den Autobahnauffahrten der A5 und A67 verschärfe die Lage noch.

Die SPD fordert außerdem, im Zuge der Arbeiten die Voraussetzungen für eine Straßenbahnlinie nach Pfungstadt zu schaffen.

Laut Magistrat steht die Stadt bereits - anders als von der SPD suggeriert - wegen der Brücke seit 2019 mit der Bahn und dem Landesamt für Denkmalpflege in Kontakt. Im Frühjahr hätten Stadt und DB vereinbart, eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen, um herauszufinden, ob eine zusätzliche Unterführung des Bahndamms statisch möglich sei. Das wäre laut Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch (Grüne) auch aus denkmalpflegerischer Sicht eine vertretbare Lösung.

Keine Straßenbahn

Der Forderung nach einer Straßenbahnlinie nach Pfungstadt erteilt Partsch eine Absage. Das Projekt würde nicht weiter verfolgt, weil bereits in den 1990er-Jahren „erhebliche Probleme“ bei der Querung der Bahnunterführung gesehen wurden. Außerdem gebe es bereits die Pfungstadtbahn. Straßenbahnverbindungen sollten laut Partsch vor allem auf Strecken geplant werden, die bisher mit Bussen bedient werden. jon

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