1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Darmstadt

Freies Grundstück geht an Segro

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Im Mörfelder Gewerbegebiet sollen Büros und Lagerräume entstehen.
Im Mörfelder Gewerbegebiet sollen Büros und Lagerräume entstehen. © seb

Unternehmen will einen Business-Park entwickeln / Lager- und Büroräume geplant.

Im Mörfelder Gewerbegebiet soll ein Business-Park entstehen. Auf einem rund 24 000 Quadratmeter großen Grundstück am Hessenring möchte das Unternehmen Segro noch in diesem Jahr mit den Arbeiten an einem Gebäudekomplex beginnen. Im Bauausschuss sind die Pläne bereits vorgestellt worden.

Es ist das letzte größere unbebaute Grundstück im Mörfelder Gewerbegebiet, erklärte Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD). Da der Eigentümer des Areals in der Vergangenheit wechselte, sei es nicht einfach gewesen, ein Konzept umzusetzen. Mittlerweile habe Segro aber das Gelände kaufen können und bereite einen Bauantrag vor. Bedenken oder Probleme durch das zuständige Kreisbauamt erwartet der Bürgermeister nicht.

Der börsennotierte Industrie-Immobilienkonzern Segro plant nicht nur den Bau, er wird den Business-Park auch selbst betreuen und vermieten, erklärte Projektmanager Martin Birkert. Entstehen soll eine Mischung aus Lager- und Büroräumen, die in unterschiedlichen Größen angeboten werden. Firmen können sich auf einer Fläche von 250 bis 3500 Quadratmeter in dem zweigeschossigen Gebäudekomplex einmieten. Außerdem ist ein Parkhaus vorgesehen.

„Es wird kein Logistikpark, auf die so oft geschimpft wird“, sagte Birkert. Vielmehr sei eine gute Mischung aus unterschiedlichen Unternehmen erwünscht. An anderen Standorten, an denen ähnliche Projekte bereits realisiert sind, hätte sich produzierendes Gewerbe eingemietet, aber auch Firmen mit Ausstellungsräumen und Start-Ups. Generell wird auf regionale und mittelständische Unternehmen gesetzt.

Bei den deutschen Segro Business-Parks kämen etwa ein Viertel der Mieter aus dem Bereich Transport und Versorgung. Auf 10 000 Quadratmeter Gewerbefläche entstünden zwischen 215 und 240 Arbeitsplätze. In reinen Logistikzentren sind es laut Segro nur etwa 50 Arbeitsplätze.

Um breitere Unternehmensschichten anzusprechen, soll es nicht nur die üblichen Mietverträge mit einer Laufzeit von zehn Jahren geben. Auch kürzere Verträge seien möglich, womit man gleichzeitig anderen eingemieteten Firmen die Chance zum Wachsen gebe, so der Projektmanager. Wenn ein Unternehmen den Business-Park nach einigen Jahren wieder verlasse, könne ein anderes die Räume übernehmen. Ende Juli soll der Bebauungsplan an das Kreisbauamt gehen. Das Ziel ist es, in diesem Jahr mit den Bauarbeiten zu beginnen. Schon jetzt gebe es viele Rückmeldungen, weshalb davon ausgegangen wird, dass zur Eröffnung alle Räume vermietet sind. (eda)

Auch interessant

Kommentare