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Freiberg will Wohnungen zurück

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Der Bauverein erwägt weitere Immobilien-Verkäufe, diesmal in Friedberg. Konkrete Verhandlungen sind bisher allerdings noch nicht geführt worden.

Nachdem der Darmstädter Bauverein seinen Wohnungsbestand in Gießen kürzlich verkauft hat, stehen nun seine Wohnungen in Freiberg (Sachsen) zur Diskussion. Darauf hat Stadtkämmerer André Schellenberg (CDU) bei der Mittelstandsvereinigung hingewiesen.

Die Bauverein AG bestätigte, mit der Stadt Freiberg über eine etwaige Veräußerung im Gespräch zu sein. „Konkrete Verhandlungen hierzu gibt es jedoch noch nicht“, teilte Sprecherin Maren Cornils mit. Der Verkauf der 930 Wohnungen, die der Bauverein nach der Wende in der sächsischen Partnerstadt erworben hatte, sei von Anfang an absehbar gewesen. Es sei immer klar gewesen, dass das Engagement des Darmstädter Wohnungsbau- und -verwaltungsunternehmens dort nicht dauerhaft sein würde. Als Zeitpunkt für den Rückzug sei spätestens das Jahr 2015 vorgesehen gewesen.

„Tatsächlich hat sich kürzlich die Stadt Freiberg mit der Bitte an die Bauverein AG gewandt, zu prüfen, ob ein Rückerwerb auch zu einem früheren Zeitpunkt möglich wäre“, teilte Cornils mit. Hintergrund: Die „Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg“ möchte Teilbestände zurückkaufen, die sie im Rahmen eines „Sale-and-lease-back-Verfahrens“ ausgegliedert hatte und die fremdbewirtschaftet wurden.

Die Bauverein AG sei gern bereit, über eine Veräußerung zu sprechen, hieß es. (aw)

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