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SPD fordert Offenlegung

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Berufsschulgutachten weiter unter Verschluss.

Der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Horst Adalbert Härter, fordert in einem Antrag an die Stadtverordnetenversammlung die Offenlegung des Gutachtens zur Neuordnung der Berufsschullandschaft und eine öffentliche Anhörung. Hintergrund sind Pläne, die Alice-Eleonoren-Schule (AES) zumindest in Teilen nach Dieburg in die dortige Landrat-Gruber-Schule auszulagern.

Stadt und Kreis sollen kooperieren

Härter bedauert, dass die für Ende Januar geplante Sitzung des Schulausschusses mangels Magistratsvorlagen ausgefallen ist. „Wir fordern den Magistrat dazu auf, den Stadtverordneten unverzüglich, aber spätestens bis zum 28. Februar das Gutachten vorzulegen.“

An der Entwicklung der Berufsschullandschaft, die nach Vorstellungen von Stadt und Landkreis enger miteinander verzahnt werden soll, gebe es „ein starkes öffentliches Interesse“, sagt Härter. Deshalb müsse es eine öffentliche Anhörung geben, in der das von Uwe Faßhauer (Pädagogische Hochschule Schwäbisch-Gmünd) erarbeitete Gutachten vorgestellt werden sollte.

Die Schuldezernenten der Stadt und des Kreises, Rafael Reißer (CDU) und Christel Fleischmann (Grüne), müssten dazu ebenso Stellung nehmen wie ein Vertreter des Staatlichen Schulamts. Härter zufolge gibt es derzeit viele besorgte Anfragen von Bürgern und Schülern, wie es um die Zukunft der AES bestellt sei. „Was wir brauchen, ist endlich eine solide Diskussionsgrundlage, die Klarheit bringt“, so Härter.

Ungeachtet dessen hat die Schülervertretung der AES für Donnerstag, 12, Februar, ab 15 Uhr eine Demonstration geplant. Treffpunkt ist auf dem Schulhof am Kapellplatz 2. (how)

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