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Flüchtlinge ziehen im Januar ein

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Unterkunft im Industriegebiet.

Der Landkreis und die Stadt Pfungstadt haben über die Einrichtung einer Notunterkunft für Flüchtlinge in einer ehemaligen Lagerhalle im Pfungstädter Industriegebiet informiert. Ab Mittwoch, dem 6. Januar, wird die Notunterkunft im Auftrag des Landes für Flüchtlinge eingerichtet, die direkt nach ihrem Grenzübertritt bei Passau in Sonderzügen nach Mannheim und weiter mit Bussen nach Pfungstadt gebracht werden.

Hälfte lebte vorher in Hallen

Die Notunterkunft ersetze ab Jahresbeginn die dann zu schließenden Unterkünfte in Sporthallen in Seeheim-Jugenheim und Weiterstadt, deren knapp 400 Bewohner nach Pfungstadt ziehen sollen.

„Wir wollen mit der neuen Notunterkunft unsere Kräfte bündeln und für deren Bewohner Bereiche schaffen für Schlafen, Essen, Kommunikation sowie einen besonderen Bereich für alleinreisende Frauen und Mütter mit Kindern“, sagte Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD). Schon jetzt sei ein Sicherheitsdienst bei der Unterkunft im Einsatz, um sie zu schützen. Die neue Notunterkunft biete Platz für 800 Menschen.

Pfungstadts Bürgermeister Patrick Koch (SPD) machte deutlich, dass er hinter der vom Kreis angelegten Notunterkunft steht. „Pfungstadt ist schließlich die drittgrößte Stadt im Landkreis. Wir werden die Notaufnahme hier gemeinsam schaffen“, begründete er.

Noch vor dem geplanten Einzug der Flüchtlinge soll die Stadt einen Besichtigungstermin in der Notunterkunft für interessierte Pfungstädter koordinieren, wünschen sich viele Bürger. Wer sich für den Besichtigungstermin in der neuen Notunterkunft interessiert, kann sich bei der Stadt unter info@pfungstadt.de oder per Telefon unter der Rufnummer 06157/9880 melden. (eda)

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