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Feiern voller Hoffnung

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Von: Andreas Hartmann

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Im Platanenhain der Mathildenhöhe steht auch diese verspielte Plastik von Bernhard Hoetger. Foto: Renate Hoyer
Im Platanenhain der Mathildenhöhe steht auch diese verspielte Plastik von Bernhard Hoetger. Foto: Renate Hoyer © Renate Hoyer (Renate Hoyer)

Die Stadt begeht den Welterbetag auch ohne Unesco-Titel

Der Welterbetitel der Unesco ist die wohl prominenteste Auszeichnung für ein Kulturdenkmal oder eine Naturschönheit – die Stadt Darmstadt hat in der nächsten Nachbarschaft mit der Grube Messel und der karolingischen Torhalle von Kloster Lorsch gleich zwei solche Hochkaräter.

Die Stadt hätte aber gern ein eigenes Welterbe und will sich deshalb mit der Mathildenhöhe und ihren Jugendstilbauten um die Aufnahme in die renommierte Liste bewerben. Die Unterlagen müssen bis 2019 bei der Unesco eingereicht werden. In diesem Jahr kann aber schon vorgefeiert werden: Am kommenden Sonntag, 3. Juni, beteiligt sich Darmstadt an dem bundesweiten Welterbetag.

Der sei jedenfalls „eine gute Gelegenheit, sich umfassend über den Weg des Ensembles zum Weltkulturerbe zu informieren und neue Seiten eines vermeintlich bekannten Ortes zu entdecken“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

Am Welterbetag werden Führungen angeboten, die zeigen, welche Gebäude und Flächen Gegenstand der Bewerbung sind und welche Voraussetzungen die Mathildenhöhe für den Welterbetitel erfüllt. Der Rundgang „Auf dem Weg zum Unesco-Welterbe“ beinhaltet das Atelierhaus, den Platanenhain und die Besichtigung des Großen Hauses Glückert.

Treffpunkt zu den Führungen ist der Nordeingang des Museums Künstlerkolonie um 13, 14 und 15 Uhr. Die Dauer beträgt rund 60 Minuten. Tickets gibt es auf:www.darmstadt-tourismus.de/besuch/stadtfuehrungen.

Darüber hinaus gibt es um 13 Uhr im Museum Künstlerkolonie eine Führung durch die Dauerausstellung „Raumkunst – Made in Darmstadt“. aph

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