Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Radschnellweg Frankfurt-Darmstadt endet derzeit am Bahnhof in Darmstadt-Wixhausen. Die Trasse wird nun in den nächsten Monaten um ein 500 Meter langes Teilstück entlang der Bahnlinie weiter in südliche Richtung verlängert.
+
Der Radschnellweg Frankfurt-Darmstadt endet derzeit am Bahnhof in Darmstadt-Wixhausen. Die Trasse wird nun in den nächsten Monaten um ein 500 Meter langes Teilstück entlang der Bahnlinie weiter in südliche Richtung verlängert.

Darmstadt

Fahrradfreundliches Darmstadt

Die Stadt Darmstadt investiert in vier Jahren 16 Millionen Euro in den Bau und die Sanierung von Radwegen sowie in den sicheren Umbau von Straßenkreuzungen. Den Anstoß dazu gab ein Bürgerbegehren.

Der vor drei Jahren initiierte „Radentscheid Darmstadt“ blieb formell zwar erfolglos, weil das Bürgerbegehren nicht zu einem Bürgerentscheid führte. Doch die mehr als 11 000 Unterschriften konnte die Stadt nicht einfach ignorieren. Inhaltlich haben die Initiatorinnen und Initiatoren des Bürgerbegehrens erreicht, dass die Stadt nun den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur massiv vorantreibt. So beschloss der Magistrat im Mai 2018, das Sonderinvestitionsprogramm „Radmobilität 4x4“ aufzulegen. Innerhalb von vier Jahren werden jeweils vier Millionen Euro in Neubau, Sanierung und Ausbau von Radwegen oder den sicheren Umbau von Kreuzungen investiert.

Im vergangenen Jahr stimmte die Stadtverordnetenversammlung einem Rahmenkonzept für die weitere Entwicklung der Radmobilität in der Stadt zu. Das Paket umfasst 34 größere Einzelprojekte, die planerisch bearbeitet und baulich realisiert werden sollen, um Darmstadt zu einer fahrradfreundlichen weiterzuentwickeln.

Am Mittwoch teilte die Stadt nun mit, dass vorgesehen sei, bis Ende 2024 mit finanzieller Förderung des Bundesverkehrsministeriums in Höhe von 1,75 Millionen Euro die Kreuzung der Landgraf-Georg-Straße, der Teichhausstraße und Pützerstraße unweit des Jugendstilbads nach holländischem Vorbild so umzubauen, dass Radfahrer:innen nicht mehr durch abbiegende Kraftfahrzeuge gefährdet werden. Das Modellvorhaben, das die Hochschule Darmstadt wissenschaftlich begleiten wird, soll Katharina Metzker, die Leiterin des Mobilitätsamts, am 28. April beim siebten Nationalen Radverkehrskongress vorstellen.

In den nächsten Monaten wird zudem am Bahnhof im Stadtteil Wixhausen am Radschnellweg Darmstadt-Frankfurt weitergebaut. Außerdem tüftelt die Stadt derzeit daran, wie die Radschnellroute in Richtung Innenstadt fortgeführt werden soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare