Mörfelden-Walldorf

Interkulturelles Zentrum eröffnet

Die Gemeinde lädt Menschen aller Kulturen ein.

Die Türen sind geöffnet“, freut sich Gemeindepädagogin Kristin Flach-Köhler. Gemeinsam mit rund 80 Besuchern und Vertretern der Kirche feierte sie die offizielle Einweihung des evangelischen Zentrums für Interkulturelle Bildung (ZIB) in Mörfelden-Walldorf.
Im März trat Kristin Flach-Köhler die Stelle in Mörfelden an. Sie möchte die Gemeinde für alle Menschen, unabhängig ihrer Religion, öffnen. Angesetzt hat sie dafür an der Hausaufgabenhilfe, die seit 1974 im Gemeindezentrum in der Bürgermeister-Klingler-Straße besteht und seit jeher ein Ort der kulturellen Begegnungen und des Austauschs ist. Auch das neu gegründete Zentrum ist dort angesiedelt.

„Ich habe Hausbesuche bei Eltern der Hausaufgabenhilfekinder gemacht, um zu sehen, was sie beschäftigt und was ihre Themen sind“, erklärte die Zentrumsleiterin. Dabei habe sich gezeigt, dass viele Migranten gern besser Deutsch sprechen würden. Kristin Flach-Köhler kann sich daher vorstellen, Sprachunterricht zu organisieren. Auch „Küchengespräche“ sind denkbar, bei denen in lockerer Runde gekocht und gegessen wird. Außerdem möchte die Gemeindepädagogin ein interkulturelles Kompetenztraining aufbauen. Fortgebildet werden könnten unter anderem ehrenamtliche Flüchtlingshelfer. (eda)

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