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Das Lichtenberg-Haus wurde einst als Hotel errichtet.

Darmstadt

Erinnerungen gesucht

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Zum Tag der offenen Tür im kommenden Jahr ist eine Ausstellung zum Lichtenberg-Haus geplant. Die Macher sind auf der Suche nach Fotos und Geschichten.

Seit 1980 begrüßt das Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus internationale Gäste, die zum Forschen und Lehren nach Darmstadt kommen. Die bewegte Geschichte des denkmalgeschützten Hauses beginnt aber bereits 1899. Seitdem war das Gebäude Parkhotel, Krankenhaus und Studentenwohnheim. Zum Tag der offenen Tür am 15. Juni 2019 ist eine Ausstellung geplant. Im Vorfeld einer Ausstellung zum Tag der offenen Tür sucht das Universitätsarchiv nach Erinnerungen an das Haus, teilt die Hochschule mit.

Das 1899 erbaute und 1910 im Jugendstil restaurierte Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus ist ein Beispiel jenes architektonischen Stils, der zum Markenzeichen Darmstadts wurde und der Stadt zu weltweiter Bekanntheit verholfen hat. Nur selten haben Darmstädter Bürger die Möglichkeit, das Haus auch von innen zu besichtigen.

Der erste Tag der offenen Tür fand am 1. Juli 2017 anlässlich des 275. Geburtstages seines Namensgebers statt. Zwei Jahre später wird das Haus am 15. Juni erneut von 14 bis 19 Uhr seine Pforten für alle Interessierten öffnen. Sie können nicht nur einen Blick hinter die Kulissen, sondern hoch vom Turm auch in die Ferne werfen.

Begleitet wird der Tag von literarischen und musikalischen Vorträgen. Unter anderem wird der Darmstädter Krimi-Autor Michael Kibler am Ort des Geschehens aus seinem neuesten Werk „Abendfrost“ lesen, in dem er das Haus in ein Seniorenstift verwandelt hat. Zum zweiten Tag der offenen Tür konzipiert das Universitätsarchiv mit dem Dezernat für Internationales zwei Ausstellungsstationen über den Physiker und Dichter Lichtenberg sowie die Geschichte des Hauses, die in den vergangenen Jahren besonders von internationalen Gästen geprägt wurde. Die Ausstellungsmacher hoffen auf die Unterstützung der Bevölkerung und ehemaliger Gäste. Wer Bilder, Fotografien des Hauses oder andere Archivalien hat, vielleicht selbst mal in dem Haus gewohnt hat oder ehemalige Gäste kennt, kann sich an das Universitätsarchiv der TU Darmstadt (archiv@ulb.tu oder 0 61 51 / 1 67 65 25) wenden. 

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