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Energiewende: TU Darmstadt forscht an Herstellung von Wasserstoff in großen Mengen

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Damit künftig viele Autos mit Wasserstoffmotor betankt werden können, wie hier in Bad Homburg, braucht man sehr viel Wasserstoff.
Damit künftig viele Autos mit Wasserstoffmotor betankt werden können, wie hier in Bad Homburg, braucht man sehr viel Wasserstoff. © Rolf Oeser

Die TU Darmstadt ist an der größten Forschungsinitiative des Bundes zur Energiewende beteiligt. Wasserstof soll industriell hergestelllt werden.

Grüner Wasserstoff soll künftig als einer der wichtigsten Energieträger dienen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat deshalb drei Wasserstoffleitprojekte aufgelegt. Die TU Darmstadt ist mit vier Teams am Projekt „H2Giga“ beteiligt und erforscht, wie man Wasserstoff in industrieller Serienfertigung erzeugen kann.

Initiative

Die Wasserstoff-Leitprojekte bilden die bisher größte Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Thema Energiewende.

In den industriegeführten Leitprojekten entwickeln Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam Lösungen für die deutsche Wasserstoffwirtschaft: Serienfertigung von großskaligen Elektrolyseuren (H2Giga), Erzeugung von Wasserstoff auf See (H2Mare), Technologien für den Transport von Wasserstoff (TransHyDE). cka

Infos: https://www.wasserstoff-leitprojekte.de

Konkret sollen bis 2025 neuartige und effizientere Vorrichtungen zur Wasserstoffherstellung mittels erneuerbarer Energien entwickelt werden. Dies fördert der Bund mit 2,9 Millionen Euro, wie die TU mitteilte. Ziel der nationalen Wasserstoffstrategie ist es, bis 2030 Kapazitäten von bis zu fünf Gigawatt für die Erzeugung von Wasserstoff aufzubauen. „Die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff ist ein wichtiger Schritt für einen modernen Energiekreislauf“, sagte Barbara Albert, TU-Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

240 Partner arbeiten in der bislang größten Forschungsinitiative zur Energiewende zusammen. Die Leitprojekte werden mit insgesamt 740 Millionen Euro gefördert. cka

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