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Das Ende der Schlaglöcher

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Trotz seines schlechten Zustands ist der östliche Mercksplatz als Parkplatz beliebt.
Trotz seines schlechten Zustands ist der östliche Mercksplatz als Parkplatz beliebt. © andré hirtz

Der östliche Mercksplatz wird hergerichtet und ist ab Montag für Autos gesperrt. Bis Mitte Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein - dann wird der Parkplatz mit 156 Stellplätzen gebührenpflichtig.

Übersät mit Schlaglöchern ist der östliche Mercksplatz. Eine regelrechte Hubbelpiste. Dennoch ist er als Parkplatz beliebt, denn er liegt innenstadtnah und ist vor allem gebührenfrei. Noch. Denn die Stadt plant seit Jahren, dort Parkgebühren zu erheben. Zuvor aber muss der Platz hergerichtet, müssen die vielen Löcher beseitigt werden. Damit soll nach langer Wartezeit in diesem Monat begonnen werden. Ab dem heutigen Montag wird die Baustelle eingerichtet und ist somit als Parkplatz vorerst nicht mehr benutzbar.

Bis zum Abschluss der Arbeiten Mitte Juni fällt das Areal als Parkplatz weg. Auch entlang der Lindenhofstraße zwischen Teichhaus- und Martin-Buber-Straße kann in der Zeit nicht geparkt werden. Zudem wird die Lindenhofstraße zwischen Martin-Buber-Straße und Teichhausstraße gesperrt. Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 22. April.

156 Stellplätze entstehen

Genau 156 Stellplätze soll es dort später geben. Derzeit parken dort geschätzt rund 200 Autos. Anwohner, Pendler, Einkäufer und Schüler des Abendgymnasiums stellen dort ihre Wagen ab. In Nord-Süd-Richtung soll es drei Doppel- und Einzelreihen geben. Dazwischen werden asphaltierte Fahrbahnen angelegt. Die Stellplätze selbst werden baulich nicht markiert, weil die Fläche auch später für Veranstaltungen wie das Heinerfest genutzt werden soll. Auf 230 000 Euro hat die Stadtverwaltung die Kosten geschätzt.

 Wegen des Wegfalls der Parkplätze wird in dem Quartier der Parkdruck noch größer. Schon jetzt sind die Wohnstraßen vollgeparkt. Die Anwohner fordern daher die Einrichtung des Anwohnerparkens. „Das wird es geben. Wir müssen die Anwohner schützen“, hat die frühere Baudezernentin versprochen.

Dazu soll in einem Gesamtkonzept geklärt werden, wo im gesamten Stadtgebiet weitere Anwohnerparken-Zonen eingerichtet werden. Das ist seit langem angekündigt, liegt aber noch nicht vor. Mit dem Thema beschäftigt sich der eigens eingerichtete Parkbeirat.

Offen ist zudem, wann auf dem östlichen Mercksplatz Gebühren erhoben werden. „Das wird am Anfang noch nicht sein“, sagt  Daniel Klose von der städtischen Pressestelle. Parkautomaten sollen erst dann aufgestellt werden, wenn über ein Parkplatzbewirtschaftungskonzept befunden worden ist. Erst dann wird nach Angaben des Pressesprechers auch über die Höhe der Parkgebühren entschieden. (rf)

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