Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Werner Krone ist nun ehrenamtlicher Stadtrat von Darmstadt.
+
Werner Krone ist nun ehrenamtlicher Stadtrat von Darmstadt.

Darmstadt

Ein Kommunist im Magistrat der Stadt Darmstadt

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
    schließen

Werner Krone als Kandidat der Linken zum ehrenamtlichen Stadtrat gewählt. „Späte Genugtuung“ für 78-jährigen Bauingenieur, dem einst aufgrund des „Extremistenbeschlusses“ eine Karriere bei der Deutschen Bundesbahn verwehrt wurde.

Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist in Darmstadt ein Kommunist in den Magistrat gewählt worden. Während der konstituierenden Sitzung des Stadtparlaments wurde das DKP-Mitglied Werner Krone als Kandidat der Linken zum ehrenamtlichen Stadtrat gewählt. Für den 78-jährigen Bauingenieur wurden fünf Stimmen abgegeben. Dies entspricht dem Stimmenanteil der Linken.

Krone, der bisher Stadtverordneter der Linksfraktion war, sagte der FR, für ihn sei die Wahl eine „späte Genugtuung“, da er im Jahr 1973 als Folge des „Extremistenbeschlusses“ von Bund und Ländern nach seiner Ausbildung nicht in den höheren Dienst der Bundesbahn übernommen worden sei.

Die Fraktionen von Uwiga und AfD traten bei der Wahl der ehrenamtlichen Magistratsmitglieder nicht mit eigenen Listen an. Neben Krone wurden zu Stadträtinnen und Stadträten gewählt: Wolfgang Gehrke, Uwe Ernst Schneider (beide CDU), Rita Beller (SPD), Iris Bachmann, Iris Behr und Nicole Frölich (alle Grüne), Ralf Arnemann (FDP), Stefan Fuchs (Uffbasse) und Wolfram von Rotberg (Volt).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare