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So soll nach den Vorstellungen der Architekten nach dem Umnau des Gebäudes an der Kiesstraße der Sitz des neuen Evangelischen Dekanats im Darmstädter Kapellplatzviertel aussehen.
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So soll nach den Vorstellungen der Architekten nach dem Umnau des Gebäudes an der Kiesstraße der Sitz des neuen Evangelischen Dekanats im Darmstädter Kapellplatzviertel aussehen.

Darmstadt

Ein grüner Campus für den neuen Dekanatssitz in Darmstadt

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Die Evangelischen Dekanate in und um Darmstadt fusionieren am 1. Januar 2022. Ein Gebäude im Kapellplatzviertel soll nun saniert und zum Verwaltungssitz umgebaut werden.

Die evangelischen Dekanate Darmstadt-Stadt und -Land werden zum 1. Januar 2022 fusionieren. Während einer gemeinsamen Tagung haben die Synoden der beiden Dekanate kürzlich beschlossen, dass sich der künftige Sitz des größeren Dekanats im Darmstädter Kapellplatzviertel befinden soll.

Vorgesehen ist, ein Verwaltungsgebäude des Dekanats Darmstadt-Stadt an der Kiesstraße zu sanieren und umzugestalten. Einer entsprechenden Planung stimmten die Synoden mit großer Mehrheit zu.

Neuer Sitz für evangelisches Dekanat entsteht in Darmstadt

Die Sanierung des dekanatseigenen Gebäudes Kiesstraße 14 hat sich laut einer Mitteilung durch die Corona-Pandemie verzögert. Arno Allmann, der Dekan des Dekanats Darmstadt-Land, erläuterte den Mitgliedern der beiden Synoden, dass die Planung und Finanzierung des Vorhabens aufgrund von Vorgaben der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) noch einmal hätte überarbeitet werden müssen.

Für das Bauprojekt, das rund zwei Millionen Euro kosten wird, ist das Darmstädter Architekturbüro Menzel/Kossowski zuständig. Vorgesehen ist, das dreistöckige Gebäude im Bestand zu sanieren und teilweise umzubauen. Es soll durch einen neuen Aufzug erschlossen werden.

Evangelisches Dekanat Darmstadt: „Campus mit viel Grün“

Geplant ist auch, die Elektrik und den Brandschutz zu erneuern. Ein neues Raumprogramm soll den Anforderungen des neuen Dekanats entsprechen. Geplant ist auch, den Vorplatz zu einem „Campus mit viel Grün“ umzugestalten.

Am neuen gemeinsamen Standort werden die Dekanatsleitung und die Verwaltung einziehen. Es wird auch Büros für die Arbeitsbereiche Ökumene, Öffentlichkeitsarbeit, Bildung, gesellschaftliche Verantwortung, Integration, Notfallseelsorge, Kirchenmusik, Kinder- und Jugendarbeit und Altenarbeit sowie für die Geschäftsstelle Kindertagesstätten und die Bauabteilung geben. Noch in diesem Jahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg zieht ins „Offene Haus“

Das regionale Diakonische Werk Darmstadt-Dieburg, das bislang in dem Haus eingemietet war, wird mit seinen Beratungsangeboten ins „Offene Haus“ an der Rheinstraße umziehen, wo sich derzeit der Sitz des Dekanats Darmstadt-Stadt befindet.

Das Gebäude an der Rheinstraße wird im Eigentum des Dekanats bleiben und soll auch weiterhin als Ort für Veranstaltungen, Tagungen und Begegnungen genutzt werden. Auch der ökumenische Laden „Kirche & Co“ und das Café im Erdgeschoss bleiben erhalten. Das Gebäude in Ober-Ramstadt, wo sich derzeit der Sitz des Land-Dekanats befindet und das der dortigen evangelischen Kirchengemeinde gehört, soll anderweitig vermietet werden.

Zweitgrößtes Dekanat der EKHN entsteht in und um Darmstadt

Nach Angaben von Stadtdekanin Ulrike Schmidt-Hesse wird das fusionierte Dekanat Darmstadt Stadt und Land mit rund 86 000 Mitgliedern nach dem Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach das zweitgrößte Dekanat der EKHN.

Wie das neue fusionierte Dekanat heißen wird, soll am 25. Juni auf einer gemeinsamen Sitzung der beiden Dekanatssynoden entschieden werden.

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