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Schließlich sind doch alle - irgendwo tief im Herzen - Heiner.
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Schließlich sind doch alle - irgendwo tief im Herzen - Heiner.

Heinfest

Ein echter Heiner

Darmstadt Das Gerangel um die Plätze auf dem Heinerfest ist entschieden, der Aufbau läuft. Und endlich soll die ewige Frage geklärte werden, wie man eigentlich ein echter Heiner wird.

Von Eva-Marie Stegmann

Damit hätte er nicht gerechnet. Zum diesjährigen Heinerfest fand Günther Metzger mehr als 1000 Bewerbungen von Schaustellern in seinem Postfach. Alle wollten sie dabei sein. Doch Festpräsident Metzger konnte nur rund 250 davon bedienen. Sogar Klagen von abgelehnten Bewerbern habe es schon gegeben.

Doch nicht nur um die Plätze rund um die Innenstadt bewirbt man sich am diesjährigen Heinerfest. Ein geheimer Wettbewerb ganz anderer Art flammt unter den Darmstädtern auf. Jeder will ein Heiner sein. Wie wird man ein echter Heiner? Und was ist das überhaupt? Diese Fragen kann selbst Oberbürgermeister Walther Hoffmann nicht en detail beantworten. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will auch ein Heiner werden, munkelt Hoffmann.

Doch das gehe ja nicht, sie wohne ja in Bessungen. Aha, in Bessungen darf man also nicht wohnen. Auch der Geburtsort scheint eine Rolle zu spielen. "Ich habe die ersten vier Wochen in Heppenheim gewohnt, da bin ich kein Heiner", verrät Festpräsident Metzger. Das Rätsel um den ominösen Heiner sollen jetzt die Darmstädter lösen. In der Festbroschüre wird zum großen Ideen-Wettbewerb aufgerufen. Als ersten Preis gibt es eine Einladung der Bundesjustizministerin Zypries nach Berlin.

Beim Heinerfest ist dieses Jahr wieder für jeden etwas dabei. Ob klein, groß, alt oder jung. Es gibt Attraktionen vom Straßentheater am Darmstadtium über das Streetdancefestival am Herrngarten bis hin zur altbewährten Geisterbahn. Auch für Oberbürgermeister Hoffmann, der von dem wirtschaftlichen Nutzen des Festes spricht.

Ein wenig einschränken musste man sich dennoch. Die Wildwasserbahn kommt dieses Jahr beispielsweise nicht. Aber, und das betont der Festpräsident mehrfach, nächstes Jahr feiert das Fest sein 60. Jubiläum. Leider ohne ihn, da er nach 18 Jahren das Zepter an Hans-Joachim Klent abgeben wird. Vom nächsten Jahr schwärmt er trotzdem schon: "Für dann haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht." Er wird sicher wieder dabei sein. Zwar nicht als Festpräsident, dafür aber als echter Heiner.

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