1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Darmstadt

„Drop In“ im Gemeindezentrum

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

In Kranichstein gibt es eine lockere Anlaufstelle für Familien mit Kleinkindern.
In Kranichstein gibt es eine lockere Anlaufstelle für Familien mit Kleinkindern. © Guido Schiek

In Darmstadt gibt es eine neue Anlaufstelle für Familien mit Kleinkindern. Das „Drop In“ ist ein offener Treff im ökumenischen Gemeindehaus in Kranichstein. Es soll Kindern Gelegenheit zum Spielen bieten und außerdem Eltern erleichtern, Kontakte zu knüpfen.

In Kranichstein gibt es ein neues Angebot für Familien mit kleinen Kindern. In den Räumen der Philippusgemeinde in der Bartningstraße 42 eröffnete kürzlich ein sogenanntes „Drop In“ – eine offene Anlaufstelle zum lockeren Austausch für Eltern mit ihrem Nachwuchs.

Das „Drop In“ im Ökumenischen Gemeindezentrum wird von den Sozialpädagoginnen Frauke Becker und Antje Sander betreut. Immer mittwochs von 9 bis 11 Uhr bietet es Eltern mit Kleinkindern Gesprächspartner und Gemeinschaft mit Familien. Besucher erwarten neben einem gesunden Frühstück und Austausch auch Anregungen für kindliches Spiel, Bildungsprozesse von Kindern, Bewegung und Sprachförderung sowie Unterstützung bei familiären und erzieherischen Anliegen. Die Karl Kübel Stiftung und der Rotary Club Darmstadt-Kranichstein leisten finanzielle Unterstützung.

Bei der Eröffnung am Mittwochmorgen klettern fidele Kleinkinder auf Spielgeräte, greifen nach Bällen oder Bauklötzen. Ihre Eltern sitzen unterdessen mit Pfarrerin Sylvia Richter und Vertretern verschiedener Institutionen um einen großen Tisch und feiern die offizielle Eröffnung des Kranichsteiner Drop Ins.

Bei Tee und Kaffee, Brötchen und Mandarinen erfahren sie, dass der Kirchenvorstand großen Wert auf die Jugendarbeit legt. „Die Philippusgemeinde bietet bereits ein gutes Angebot für Kinder und Jugendliche, doch bisher hatten die ganz Kleinen noch nichts.“ Das ändert sich jetzt mit der neuen Anlaufstelle, die über viele Spielsachen verfügt. „Wir haben extra einen neuen Schrank für Materialien angeschafft“, sagt Pfarrerin Richter.

Michael Müller-Möscheid, der die benachbarte Kita „Arche Noah“ leitet, betont ebenfalls die Wichtigkeit dieses niedrigschwelligen Angebots und von frühen Kontakten unter Eltern und Kindern. „Das ist ein enormer Gewinn.“

Inklusion und Bildung

Dafür stelle er gerne seine Kollegin Frauke Becker als Drop-In-Begleiterin einmal in der Woche frei. Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Bensheimer Karl Kübel Stiftung erklärt: „Wenn es den Eltern gut geht, geht es auch den Kindern gut.“ Schwerpunkt der Stiftungsarbeit sei die ganzheitliche Förderung von Familien mit dem Fokus auf Inklusion und frühkindliche Bildung.

Auch die Mitglieder des Rotary Clubs Darmstadt-Kranichstein fänden das Angebot sehr sinnvoll und wollten mithelfen, „dass es über Jahre hinweg bestehen kann“, erklärt Markus Hoschek vom Rotary Club. Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern präge das Leben entscheidend. Stabile Familien seien die Voraussetzung für eine optimale kindliche Entwicklung und somit für eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Wer mehr über das Angebot erfahren möchte, kann Pfarrerin Sylvia Richter (Telefon 06151/ 9615179231) oder Daniela Kobelt Neuhaus von der Karl Kübel Stiftung (06251/ 70050) anrufen. (eda)

Auch interessant

Kommentare