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Drei Monate lang Behinderungen auf B 44

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Bundesstraße wird saniert / Umleitungen von und nach Büttelborn.

Verkehrsteilnehmer, die in den kommenden Wochen über die Bundesstraße 44 zwischen Groß-Gerau und Büttelborn fahren wollen, müssen sich auf Behinderungen und geänderte Verkehrsführungen einstellen. Denn die B 44 wird von Grund auf erneuert.

Ausgangspunkt für die Maßnahme war eine alle vier Jahre erfolgende Zustandserfassung der Bundesstraßen. Doch während der Oberflächenbelag in dem betroffenen Abschnitt noch vergleichsweise gut aussieht, stellten Gutachter bei Kernbohrungen fest, dass der Untergrund teilweise sanierungsbedürftig ist.

Das Ergebnis: Auf einer 1,7 Kilometer langen Strecke zwischen dem Knotenpunkt Gernsheimer Straße und der Einmündung K 160 wird jetzt mit einer Investitionssumme von etwa 1,1 Millionen Euro in vier Bauabschnitten saniert, teilweise nur die Oberfläche, teilweise geht es auch an den Untergrund. Mit der Baustelleneinrichtung könnte laut Hessen Mobil entweder am 4. oder 11. Juli begonnen werden. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Baumaßnahme in etwa drei Monaten abgeschlossen sein.

Helvetia-Parc erreichbar

Die Bauarbeiten beginnen im Osten und arbeiten sich nach Westen vor. Für den Schwerverkehr wurde eine großräumige Umfahrung geplant, aber auch der leichtere Kraftverkehr soll so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Wer gar nicht ins belastete Gebiet fahren muss, wird von Bischofsheim kommend über die Landesstraße 3094 und den Nordring auf die Autobahn 67 umgeleitet und kann dann am Anschluss Büttelborn wieder abfahren. Die große Umleitungsstrecke von Süden beginnt bei Wolfskehlen und führt über die B 26 nach Griesheim und dann über die L 3303 nach Büttelborn.

Für den ersten Bauabschnitt wurden etwa 25 Werktage angesetzt. Er erstreckt sich von der Mainzer Straße in Büttelborn bis zum nördlichen Ende der Helvetiastraße. Hessen Mobil versichert, dass der Helvetia-Parc jederzeit angefahren werden kann. Dieser Bauabschnitt wird halbseitig unter Einbahnstraßenregelung von Büttelborn nach Groß-Gerau gebaut. Die Umleitung wird dabei auch über die A 67 geregelt, lediglich der Bus wird über eine spezielle Ampelregelung durch die Baustelle geführt.

Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich vom nördlichen Helvetiaknoten bis zum Knoten am Dornberger Bahnhof. Zwar gilt auch hier überwiegend die halbseitige Einbahnstraßenregelung von Ost nach West, im Bereich der Unterführung wird allerdings an einem Wochenende eine Vollsperrung notwendig. Für den zweiten Bauabschnitt werden etwa zwei Wochen kalkuliert.

Der dritte Bauabschnitt führt dann bis zum Knotenpunkt B44/Gernsheimer Straße, Einheimischen besser bekannt als März-Knoten. Die Umleitung wird im Wesentlichen über Hauptstraße und Odenwaldstraße führen. Für beide Seiten der Fahrbahn werden in diesem Bereich jeweils zwei Wochen angesetzt, bevor es zum Abschluss der Maßnahme im Kreuzungsbereich B44/Gernsheimer Straße nochmals zu einer Vollsperrung am Wochenende kommen wird. (eda)

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