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Zu Hause können viele Schüler:innen schnelles Internet nutzen, in den Schulen meist nicht.

Darmstadt-Dieburg & Groß-Gerau

Digitalisierung wird forciert

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Bis Mitte 2021 sollen im Kreis-Groß-Gerau die Schulen ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Im Kreis Darmstadt-Dieburg ist das Thema „Chefsache“.

Jahrelang hat sich bei der digitalen Ausstattung der Schulen wenig getan. Doch inzwischen treiben die Kreise und kreisfreien Städte das Thema mit großer finanzieller Unterstützung von Bund und Land voran. So wurden in den vergangenen Tagen in den Schulen die inzwischen gelieferten Tablet-PCs zur Ausleihe an entsprechend bedürftige Schüler:innen vorbereitet.

In der Kreisverwaltung in Darmstadt-Dieburg spricht Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg, davon, dass er die Digitalisierung an Schulen „zur Chefsache erklärt“ habe. In den zurückliegenden Monaten sei zwar schon viel getan worden, gleichwohl müssten vielerorts erst noch die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. „Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, was die Ausstattung mit WLAN angeht“, äußerte Schellhaas. Denn zum digitalen Unterricht gehöre „mehr als ein iPad oder eine interaktive Tafel“.

Im Kreis Darmstadt-Dieburg sind Schellhaas zufolge bereits mehr als die Hälfte der weiterführenden Schulen mit WLAN versorgt. Bis Februar sollen fünf Modellschulen, die Teil des Pilotprojekts „Virtuelles Klassenzimmer“ sind, mit WLAN ausgestattet sein. Die fünf Schulen – dabei handelt es sich um die Eichwaldschule und die Lindenfeldschule in Schaafheim, das Max-Planck-Gymnasium in Groß-Umstadt, die Gerhart-Hauptmann-Schule in Griesheim und die Anne-Frank-Schule in Dieburg – sind bereits jetzt fast vollständig mit interaktiven Tafeln und Tablets ausgestattet. Bis zum Sommer 2021 soll Schellhaas zufolge an weiteren acht weiterführenden Schulen die WLAN-Versorgung vollständig abgeschlossen sein. Und auch die Grund- und Förderschulen sollen bis dahin mit schnellem Internet ausgestattet werden.

Anschluss ans Glasfasernetz

Im Kreis Groß-Gerau werden ebenfalls bis Mitte nächsten Jahres alle 44 kreiseigenen Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen. Im Zuge eines Kooperationsprojekts des Kreises und der Deutschen Telekom werden zudem rund 800 Haushalte und Unternehmen bis Ende 2022 einen Breitbandanschluss erhalten.

Nach Angaben von Hessens Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt (CDU) werden mehr als sechs Millionen Euro in den Ausbau des Breitbandnetzes im Kreis Groß-Gerau investiert. Der Bund fördere das Vorhaben mit 50 Prozent und das Land übernehme 40 Prozent der Kosten, so dass der Kreis nur einen Eigenanteil von rund 632 000 Euro tragen müsse. „Bund, Land und Kreis ziehen bei diesem Kraftakt an einem Strang“, äußerte Burghardt zum Start des Ausbauprojekts.

Der Groß-Gerauer Kreisschuldezernent und Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer (Grüne) sagte, gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und des Bedarfs an digitalem Fernunterricht sei bei der Digitalisierung der Schulen „jeder Fortschritt wichtig“. Der Kreis sei auch froh über die sehr hohe Förderquote: „Allein könnten wir das alles nicht stemmen“, sagte Astheimer.

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