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Digitales Kunsterlebnis

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Von: Diana Unkart

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Imke Rust hat die im Wald fließende Energie durch eine Installation sichtbar gemacht.
Imke Rust hat die im Wald fließende Energie durch eine Installation sichtbar gemacht. © ROLF OESER (Rolf Oeser)

Der Waldkunstpfad endet, doch die Exponate bleiben erhalten.

Der neunte Internationale Waldkunstpfad auf der Ludwigshöhe zum Thema „Kunst Ökologie“ ist zu Ende gegangen. Rund 25 000 Besucher haben nach Angaben der Veranstalter in den vergangenen sechs Wochen die Kunstwerke in der Natur besichtigt.

„Die Nachfrage nach unseren geführten Rundgängen war so groß wie noch nie“, sagt Kuratorin Ute Ritschel vom Verein für Internationale Waldkunst. Insgesamt seien 140 Veranstaltungen – darunter auch Workshops – organisiert worden.

Ritschel hatte die Ökologie-Expertin Sue Spaid, die in den USA und Belgien lebt, als Co-Kuratorin gewinnen können. Gemeinsam wählten sie aus den Bewerbungen 23 Künstlerinnen und Künstler aus, die drei Wochen vor der Eröffnung zum Symposium aus neun Ländern anreisten. Im Forst am Böllenfalltor entstanden – vor den Augen der Waldbesucher – 16 Installationen, Bankart-Projekte und Performances. Wer sie sehen wollte, brauchte für den 2,6 Kilometer langen Rundweg zwischen Infostand, Goetheteich und Ludwigshöhe gut zwei Stunden.

Zum ersten Mal waren in diesem Jahr digitale Führungen mit Hilfe von QR-Codes angeboten worden. „Der Service ist gut angelaufen und wird sich in den kommenden Jahren sicher noch stärker durchsetzen“, sagt Ute Ritschel.

Die Exponate des neunten Waldkunstpfades bleiben zumindest noch eine Weile erhalten und können – zusammen mit jenen aus dem vergangenen Waldkunstjahren – bewundert werden, teilen die Veranstalter mit. Lediglich der Infostand werde abgebaut. Damit entfielen auch die öffentlichen Führungen. diu

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