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Dieselfahrverbot in Darmstadt: Tausende Autofahrer interessiert es nicht

Stadt zieht erste Bilanz

Dieselfahrverbot in Darmstadt: Tausende Autofahrer interessiert es nicht

Als bislang einzige Stadt Hessens hat Darmstadt vor drei Monaten zwei Hauptverkehrsstraßen wegen der hohen Stickoxidbelastungen für alte Diesel und Benziner geschlossen. Wahrhaben wollen das offensichtlich viele Autofahrer nicht.

Darmstadt - Da auf beiden Straßen mittlerweile auch in Streckenabschnitten Tempo 30 gilt, wurden allein über Geschwindigkeitsmessungen nach Angaben der Stadt fast 3000 Fahrer ertappt, die nicht nur zu schnell, sondern auch unerlaubt unterwegs waren. Geblitzt wurden mehr als 24.500 Wagen. Gesonderte Kontrollaktionen auf den Hauptverkehrsadern Hügelstraße und Heinrichstraße gab es einer Sprecherin zufolge nicht.

Darmstadt: Bußgeld über 100 Euro

Wer ertappt wird, zahlt mit Bußgeld und Verwaltungsgebühr mehr als 100 Euro. Die Auswertung von Daten einer Messstation an der Hügelstraße zeige, dass seit Inkrafttreten der Fahrverbote die Mittelwerte der Stickstoffdioxidbelastung zurückgingen, teilte die Stadt mit. 

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Anfang 2020 soll geprüft werden, ob die Grenzwerte in den Straßen eingehalten wurden. „Ist dies nicht der Fall, werden weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen.“

Wie sieht es eigentlich in Frankfurt aus? Hat die Stadt die richtigen Ideen, um ein Dieselverbot zu verhindern? Gefordert wird ein Maßnahmen-Katalog, mit dem die Schadstoffe in der Luft reduziert werden können.

dpa/red


*op-online.de ist Teil der Ippen-Digital-Zentralredaktion 

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