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Studierende der Hochschule Darmstadt nutzen für einen Tag den Social-Media-Auftritt der Stadt Dieburg.
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Studierende der Hochschule Darmstadt nutzen für einen Tag den Social-Media-Auftritt der Stadt Dieburg.

Dieburg

Studierende kapern Facebook-Seite der Stadt Dieburg

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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40 Studentinnen und Studenten vom Mediencampus der Hochschule Darmstadt in Dieburg zeigen am Samstag die Möglichkeiten digitaler Medien und laden mit freundlicher Unterstützung des Bürgermeisters auf der Facebook-Seite der Stadt in eine virtuelle Kneipe ein. Im Rahmen der „Stadtwerkstatt Medien“ werden auch ein Escape-Spiel und ein Fernweh-Generator zum Ausprobieren angeboten.

Die Corona-Pandemie zwingt auch den Mediencampus der Hochschule Darmstadt (HDA) in Dieburg, neue, kreative Ideen zu entwickeln. Seit 2017 konnten Studierende des Studiengangs Internationale Medienkulturarbeit im Rahmen der „Stadtwerkstatt Medien“ ihre Projekte auf dem Dieburger Marktplatz präsentieren und dabei in direkten Kontakt mit den Menschen kommen. Wegen der Kontaktbeschränkungen ist dies nun nicht möglich.

40 Studierende aus 30 Ländern der HDA werden am heutigen Samstag unter dem Motto „Getrennt verbunden“ einen virtuellen Markplatz gestalten. Mit freundlicher Unterstützung von Bürgermeister Frank Haus (parteilos) haben die Studierenden bereits am Freitag den Zugriff auf den Facebook-Auftritt der Stadt übernommen, um dort von Samstagmorgen an bis zum Abend sechs digitale Workshops zu präsentieren. Das Programm beginnt um 10 Uhr mit einem virtuellen gemeinsamen Frühstück und endet gegen 19 Uhr.

Virtuelle Ausstellung zu studentischen Arbeiten geplant

Die Ergebnisse der studentischen Arbeiten sollen nach Angaben von Professorin Sabine Breitsameter in eine gemeinsame Ausstellung münden. Vorgesehen sei, in Anlehnung an Joseph Beuys eine „soziale Medienskulptur“ zu gestalten, die dann in einer Woche auf der Internetseite medienkultur.eu präsentiert werden soll. Die „Stadtwerkstatt Medien“ wird zugleich in Kooperation mit dem Museum Schloss Fechenbach realisiert.

Austausch über das kreative Potenzial digitaler Medien

An den sechs digitalen Workshops können Interessierte teilnehmen. Intention, so Projektleiter Klaus Schüller, sei es, „sich spontan und interaktiv über das künstlerische und kreative Potenzial digitaler Medien auszutauschen“. Die Workshops, die teilweise auch in Englisch angeboten werden, beginnen jeweils zur vollen Stunde. Sie werden von zwei Pausen am Mittag und Nachmittag unterbrochen. Das digitale Format bietet laut Professorin Breitsameter die Möglichkeit, neben den Menschen vor Ort nun auch ein internationales Publikum einzubeziehen.

Via Facebook einem Zoom-Meeting entkommen

Im Workshop „Escape Zoom“ müssen die Teilnehmer:innen gemeinschaftlich agieren, um einem Zoom-Meeting zu entkommen. In anderen Workshops geht es um Klanglandschaften, Audio-Emojis und Alltagslaute. Ein „Fernwehgenerator“ kreiiert aus Antworten zu Gefühlen rund um das Thema Fernweh mit Hilfe künstlicher Intelligenz fiktive Landschaftsaufnahmen. Und in einer virtuellen Kneipe soll gemeinsam gelacht, sozialer Zusammenhalt erlebt und kreativ miteinander reflektiert werden.

www.facebook.com/dieburg.stadt und https://medienkultur.eu

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