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Bernhard Lammel ist leitet seit fünf Jahren das Polizeipräsidium Südhessen mit Sitz in Darmstadt.
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Bernhard Lammel ist leitet seit fünf Jahren das Polizeipräsidium Südhessen mit Sitz in Darmstadt.

Kriminalität

Deutlich mehr Sexualdelikte in Südhessen

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Polizeipräsident Bernhard Lammel stellt die Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vor. Die Fallzahlen sind so niedrig, wie noch nie zuvor. Zwei Drittel aller Straftaten werden aufgeklärt.

Im vergangenen Jahr hat die Polizei in Südhessen so wenige Kriminalfälle wie noch nie zuvor registriert. Zugleich stieg die Aufklärungsquote abermals. Polizeipräsident Bernhard Lammel, der seit fünf Jahren im Amt ist, sagte am Freitag bei der Präsentation der Kriminalstatistik, er sei sehr zufrieden mit der rückläufigen Entwicklung der Zahlen und der vergleichsweise geringen Kriminalitätsbelastung. Die Stadt Darmstadt bezeichnete er als „die sicherste Großstadt“ und den Odenwaldkreis als den „sichersten Landkreis“ in Hessen.

Das Polizeipräsidium Südhessen mit Sitz in Darmstadt verzeichnete im vorigen Jahr bereits das vierte Jahr in Folge einen Rückgang der Fallzahlen. Seit 2016 ist die Anzahl der von der Polizei registrierten Straftaten um 16 Prozent von 46 416 auf 39 936 Fälle gesunken. Die Aufklärungsquote wurde von 60 Prozent auf nun knapp 66 Prozent gesteigert.

Einen signifikanten Anstieg um 88 Prozent verzeichneten die Beamten im Bereich der Kinderpornografie. Seit 2016 sind die von den Ermittlern entdeckten Straftaten in diesem Deliktsbereich um 222 Prozent gestiegen. Hintergrund dieser Entwicklung seien auch die entschlossenen Ermittlungen des Landes Hessen im Kampf gegen Kinderpornografie sowie das Meldeverfahren über eine gemeinnützige Organisation in den USA über strafbares Nutzungsverhalten im Internet.

Auch die Zahl der Sexualdelikte stieg um mehr als ein Viertel auf 592 Fälle.

Polizeipräsident Lammel berichtete, dass das Polizeipräsidium Südhessen Teil einer beim hessischen Landeskriminalamt angesiedelten Spezialorganisation ist, die im Oktober vergangenen Jahres ihre Arbeit aufgenommen hat und gezielt gegen Sexualstraftäter vorgeht. 2020 seien allein in Südhessen 211 Strafverfahren in Zusammenhang mit Kinder- oder Jugendpornografie sowie 55 Verfahren wegen schweren sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen eingeleitet worden. Ermittler hätten 36 Wohnungen durchsucht und Datenträger mit kinderpornografischen Dateien, zum Teil im dreistelligen Terabytebereich, sichergestellt.

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