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Deponie ohne Ampel

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Einfahrt ist nicht unfallträchtig.

Wer schon einmal Grünabfälle, Papier oder Metallschrott zum Wertstoffhof auf der Kreismülldeponie in Büttelborn gebracht hat, der weiß: Beim Linksabbiegen von der Deponie zurück auf die Bundesstraße ist Geduld gefragt, weil aus beiden Richtungen Autos kommen. Auch beim Abbiegen auf die Deponie aus Richtung Weiterstadt kann es länger dauern.

Im Umwelt- und Bürgerbeirat zur Abfallwirtschaft des Kreises, der kürzlich tagte, fragte dessen stellvertretender Vorsitzender Armin Hanus, wie es mit einer Ampelanlage bei der Ein- und Ausfahrt zum Deponiegelände aussieht. Im Büttelborner Umweltausschuss hatte er vor einiger Zeit geäußert, dass es häufiger brenzlige Situationen gebe.

Wie Riedwerke-Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Oschinski erklärte, vertrete Hessen Mobil die Ansicht, dass eine Ampel gebaut werden sollte. Nach Einschätzung der Unteren Verkehrsbehörde und der Polizeidirektion ist die Stelle allerdings kein Unfallschwerpunkt – und solange die Untere Verkehrsbehörde keine Ampel anordne, werde sie nicht kommen, so Oschinski.

Landrat Thomas Will (SPD) kündigte an, dass er nicht gegen den Rat der Fachbehörde und der örtlichen Polizei zu entscheiden gedenke. Er sprach von einem Prozess, bei dem die weitere Entwicklung zu beobachten sei. (mz)

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