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Silke Rummel
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Silke Rummel

Kommentar

Demokratie mit Quote

Man kann Landrat Alfred Jakoubek (SPD) sicher nicht vorwerfen, in den vergangenen zwölf Jahren in einem Elfenbeinturm gesessen zu haben.

Von SILKE RUMMEL

Man kann Landrat Alfred Jakoubek (SPD) sicher nicht vorwerfen, in den vergangenen zwölf Jahren in einem Elfenbeinturm gesessen zu haben. Und doch ist die Wahlbeteiligung schon 2002 abgesackt und am Sonntag bei der Wahl um Jakoubeks Nachfolge noch einmal.

Kann die Wahlbeteiligung als Gradmesser für politische Zufriedenheit gelten? Sozusagen als eine Art Quote für die Demokratie? Dann hätte die Wahlbeteiligung deutlich höher sein müssen.

Wenn es das nicht war, was war es dann? Die Direktwahl wurde in den 90er Jahren eingeführt, damit die Bürger mehr Mitsprache haben. Wer sich informiert - zum Beispiel darüber, was ein Landrat macht - tut sich mit Entscheidungen leichter. Umgekehrt könnte für die Politiker das Schlüsselwort Transparenz heißen: indem sie erklären, was sie tun und offener mit den Entscheidungsprozessen umgehen - damit das Interesse steigt. Denn das fehlt.

Dann hätte die Politik keine Probleme mehr mit der Argumentation, dass mit einer hohen Wahlbeteiligung die Legitimation der Gewählten steigt. Und der Bürger würde sich nicht ins eigene Fleisch schneiden, indem womöglich die Direktwahl gekippt wird.

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