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Debatte zu Raumfahrt

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ESA-Generaldirektor Wörner lädt zum Dialog. Die Bürgerdebatte über Raumfahrt ist eine Premiere in Europa. Mit der Organisation wurde das Unternehmen Missions Publiques und das Nexus-Institut in Berlin beauftragt.

Was halten Bürger eigentlich von der Raumfahrt? Die Europäische Weltraumagentur ESA will es wissen. In den nächsten Wochen können sich Interessierte melden, die Lust und Zeit haben, ihre Meinung dazu bei einer Bürgerdebatte kundzutun. Am Samstag, 10. September, werden sich parallel in 22 europäischen Ländern – den Mitgliedsstaaten der ESA – etwa 2000 Bürger darüber austauschen.

Das Satellitenkontrollzentrum Esoc an der Darmstädter Robert-Bosch-Straße ist einer der Debattenorte. Unterstützt wird der Austausch mit den Bürgern von ESA-Generaldirektor Johann-Dietrich Wörner, dem ehemaligen Präsident der Technischen Universität Darmstadt. Er setzt sich seit Jahren für einen intensiven Dialog ein.„Raumfahrt, Weltraumwissenschaft, Exploration, Erdbeobachtung, Telekommunikation, Satellitennavigation, Weltraumtechnologie und Innovation können dazu beitragen, gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern, und künftige Generationen inspirieren. Die europäischen Bürger können uns dabei unterstützen, unsere Prioritäten besser zu setzen“, so der ESA-Chef.

Die Bürgerdebatte über Raumfahrt ist eine Premiere in Europa. Mit der Organisation wurde das Unternehmen Missions Publiques und das Nexus-Institut in Berlin beauftragt. Geplant ist, dass sich pro Mitgliedstaat etwa 100 Bürger an verschiedenen Orten versammeln. Die Teilnehmer werden so ausgewählt, dass sie möglichst die soziodemografische Vielfalt ihres Landes widerspiegeln. Die Ergebnisse der Debatte werden an die ESA weitergeleitet.

Anmeldung im Internet auf der Website citizensdebate.space. (hin)

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