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T-Talk: Beim Tanzgespräch des Hessischen Staatsballetts spricht der Tänzer Marc Brew am Donnerstagabend über Inklusion und seine künstlerische Arbeit.
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T-Talk: Beim Tanzgespräch des Hessischen Staatsballetts spricht der Tänzer Marc Brew am Donnerstagabend über Inklusion und seine künstlerische Arbeit.

Darmstadt

„Alles inklusive?!“-Festival in Darmstadt trotzt Corona

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Die Darmstädter Kultur- und Veranstaltungszene macht drei Wochen lang bis zum 17. Mai auf das Thema Inklusion aufmerksam.

Das Fragezeichen und das Ausrufezeichen sollen Aufmerksamkeit erzeugen und zum Nachdenken anregen: „Alles inklusive?!“ lautet der Titel eines Festivals, das am Dienstagabend ohne das ursprünglich geplante Fest auf dem Platz vor der Centralstation in Darmstadt mit der Veröffentlichung eines Trailers eröffnet wurde.

„Alles inklusive?!“-Festival in Darmstadt findet bis zum 17. Mai statt

Noch bis zum 17. Mai will die Darmstädter Kultur- und Veranstaltungsszene ganz bewusst dem Coronavirus trotzen und mit mehreren Veranstaltungen auf das Thema Inklusion aufmerksam machen, Ausgrenzungsmechanismen aufzeigen und Fragen zur Benachteiligung unterschiedlichster Gruppen nachgehen.

Im Programmheft heißt es: „Man könnte es als Ironie des Schicksals bezeichnen: Nun haben die Pandemie (und der politische Umgang damit) die Kultur selbst zu einer ausgegrenzten und von der Gesellschaft weitestgehend vergessenen Branche gemacht.“

DAS PROGRAMM

Live-Veranstaltungen können angesichts der anhaltend hohen Zahl an Corona-Infektionen nicht stattfinden.

Alle Texte für das extra produzierte Programmheft und die Ankündigungen im Internet wurden in eine leichte und verständliche Sprache übersetzt,

Aktuelle Informationen zum Programm mit Veranstaltungen bis zum Montag, 17. Mai, gibt es auf der Internetseite www.alles-inklusive-darmstadt.de. jjo

Darmstadt: „Alles inklusive?!“-Festival wurde um ein Jahr verschoben

Bereits im vergangenen Jahr musste das Festival wegen des neu aufgetauchten und sich rasch verbreitenden Coronavirus abgesagt werden. Es wurde kurzerhand um ein Jahr verschoben. Die Hoffnung war, es in diesem Frühjahr ohne Einschränkungen veranstalten zu können.

Doch daraus wird nun nichts, denn Präsenzveranstaltungen sind bis auf weiteres nicht möglich. Den Künstlerinnen und Künstlern, die eigentlich nach Darmstadt anreisen sollten und für die Hotelzimmer hätten gebucht werden müssen, wurde bereits frühzeitig abgesagt. Gleichwohl wird es etliche digitale Angebote geben.

„Alles inklusive?!“-Festival: Hochschule, Staatstheater und Freie Szene mit dabei

An der zweiten Auflage des „Alles inklusive?!“-Festivals beteiligen sich die Stadt, der Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt, das Staatstheater, die Freie Szene und das Nachbarschaftsheim Darmstadt sowie der Verein der Kulturfreunde der Centralstation.

Das Staatstheater Darmstadt präsentiert etwa an diesem Donnerstag, 29. April, um 19 Uhr „T-Talk – ein Tanzgespräch des Hessischen Staatsballetts“ und am 15. und 16. Mai eine digitale Inszenierung des Ensembles Hajusom.

Pandemische Performance, Lesungen und Workshops

Das „Theaterlabor INC.“ ist mit der Premiere des Stücks „ICH/ICH/ICH – eine pandemische Performance“ am 5. Mai sowie mit vier Workshops vertreten. Die Hochschule Darmstadt plant in Kooperation mit dem Studierendenwerk und der Evangelischen Hochschule Darmstadt für Montag, 3. Mai, ein wissenschaftliches Forum zum Thema Einsamkeit.

Die Centralstation streamt am 4. Mai eine Lesung mit Dominik Bloh, das Theater Mollerhaus eine weitere mit Jayrôme Robinet am 12. Mai sowie einen Gebärdensprachen-Workshop mit Andreas Costrau am 5. Mai. Das Nachbarschaftsheim eröffnet am 8. Mai im Schlösschen im Prinz-Emil-Garten eine Ausstellung von Jürgen Klaban. Und der Verein Theatermacher bietet am 11. Mai eine gefilmte Version des Stücks „Achterbahn“ an.

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