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Erst zu warm, dann zu kalt

Darmstädter Weihnachtsmarkt endet

Der Darmstädter Weihnachtsmarkt war dieses Jahr schlechter besucht als sonst. Das hat die Nachfrage unter den mehr als 60 Beschickern ergeben.

Der Darmstädter Weihnachtsmarkt war dieses Jahr schlechter besucht als sonst. Das hat die Nachfrage unter den mehr als 60 Beschickern ergeben. "15 Prozent weniger Umsatz", lautet die Bilanz von Hans-Jürgen Felderhoff, der mit seinem Süßigkeitenstand seit 1992 hier vertreten ist. "Es waren weniger Leute da." Woran das wohl liegt? "Die Leute haben Angst, sparen, halten das Geld fest."

Ungünstig sei nicht nur die Stimmungs-, sondern auch die Wetterlage gewesen. Eine Holzhandwerkerin aus dem Odenwald klagt: "Es geht ja stetig bergab, aber dieses Jahr ist es auffällig." Es sei einfach zu warm gewesen. Oder zu kalt. "Erst wollen die Leute Schnee, und wenn´s schneit, gehen sie nicht mehr vor die Tür."

Heinrich Hausmann, Betreiber eines Heißgetränkestands und ehemaliger Vorsitzender des Schaustellerverbands, der den Markt mitveranstaltet, bestätigt: Die erste Woche sei es zu warm gewesen, da hätten die Kollegen etwa vierzig Prozent weniger Glühwein verkauft. Zwar sind die Glühweinstände noch Hauptanziehungspunkte, doch auch hier sind Einbußen zu verzeichnen.

In der zweiten Woche gab´s Regen, dann folgte der Kälteeinbruch. Vor allem aus dem Umland kämen bei Schnee und Kälte weniger Besucher. "Und am Wochenende leben wir ja fast nur vom Umland." (aw)

Der Darmstädter Weihnachtsmarkt ist heute zum letzten Mal geöffnet, von 10.30 bis 21 Uhr.

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