Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Erdkröten am Steinbrücker Teich: So wenige wie in diesem Jahr haben die Naturschützer noch nie gezählt. Bild: Nabu
+
Erdkröten am Steinbrücker Teich: So wenige wie in diesem Jahr haben die Naturschützer noch nie gezählt. Bild: Nabu

Naturschutzbund Darmstadt

Darmstädter Naturschützer zählen nur noch wenige Amphibien

Die Corona-Pandemie bremst den Amphibienschutz am Steinbrücker Teich aus - doch die Naturschützer machen sich nicht nur deshalb Sorgen

Bis zu 20 Aktive helfen in normalen Jahren bei der Vorbereitungen für die Amphibienwanderung am Steinbrücker Teich. In diesem Jahr musste der Nabu Darmstadt das hingegen unter Pandemie-Bedingungen bewältigen. „Statt des üblichen Großeinsatzes waren maximal Dreier-Teams gefragt“, sagt Ortsgruppen-Vorsitzender Gerhard Schweigert. Das habe die Arbeiten sehr verzögert.

„Durch die niedrigen Temperaturen, oft mit Nachtfrost, und die Trockenheit kam die Wanderung der Erdkröten spät und nur schleppend in Gang“, sagt Stefani Klein, die Projektkoordinatorin für den Amphibienschutz beim Nabu. Es seien besorgniserregend wenige Tiere gezählt worden. „Etwas mehr als 900 Erdkröten bedeuten das niedrigste Ergebnis seit Beginn der Zählungen im Jahr 2013“, bilanzierte Friededore Abt-Voigt, die seitdem die Entwicklung verfolgte. Der Grund hierfür kann allerdings nicht die Gewöhnung der laichenden Tiere an das Ersatzgewässer sein, das Hessen-Forst aus Mitteln des Projekts „Messeler Hügelland“ unterhalb der Straße angelegt hatte. Es sei viel weniger Laich registriert worden.

„Die einzige Ausnahme vom Trend ist bei den Bergmolchen festzustellen“, so Stefani Klein. „Deren Zahl nahm über die Jahre kontinuierlich zu und erreichte 2021 mit 86 Tieren das bisherige Maximum.“ aph

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare