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Darmstadts Umweltzone im Blick

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Der Kreis befürchtet, eine Umweltzone in Darmstadt könnte Auswirkungen auf die Umland-Kommunen haben.

„Die Umweltzone kommt 2015“, ließ Darmstadts Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke (parteilos) im Stadtparlament wissen. Wegen der Schadstoffbelastung der Luft in Darmstadt soll es dabei nicht allein ein Fahrverbot für besonders viel Dreck ausstoßende Autos geben. Zu den angedachten Maßnahmen gehören Pförtnerampeln an wichtigen Zufahrtsstraßen. Die FDP fragte deshalb im Kreisparlament nach dem aktuellen Gesprächsstand.

Anfrage der FDP im Kreistag

„Von Darmstadt werden die Maßnahmen zur Luftreinhalteplanung, wie Einrichtung einer Umweltzone, Ausweitung des Lkw-Fahrverbots sowie Pförtnerampeln mit uns weiter diskutiert“, sagt Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD). Grundlage sei auch eine Verkehrsuntersuchung.

Deren Ergebnisse liegen seit Ende Oktober vor. 2,3 Prozent der Pkw und 23,5 Prozent der Nutzfahrzeuge, die im Landkreis zugelassen sind, können nach Auskunft des Kreises keine grüne Umweltplakette erhalten. Im Zuge des Lkw-Fahrverbots ist mit Mehrbelastungen vor allem in der Ortslage von Roßdorf auf der B 38 und B 426 zu rechnen. Zudem werde im Bereich „Felsnase“ ein höheres Verkehrsaufkommen zu verzeichnen sein. Durch Einführung von Pförtnerampeln würde sich die Wartezeit des einfließenden Verkehrs verlagern.

Der Landrat: „Besonders in Ost-West-Richtung wäre es für Autofahrer aus dem Kreis fast unmöglich, Darmstadt zu durchqueren. Ein Vorschlag aus unserem Haus sieht deshalb dafür eine Korridorlösung durch Darmstadt vor. Jetzt wäre einmal mehr die von Darmstadt abgeplante Nordostumfahrung nötig.“ (piz)

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