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Darmstadt: Wie können Firmen nachhaltiger werden?

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Von: Claudia Kabel

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Besonders nachhaltig: Wenn Handwerksleute mit dem E-Bike kommen, wie hier beim Aktionstag „Flottes Gewerbe“ in Darmstadt.
Besonder nachhaltig: Wenn Handwerksleute mit dem E-Bike kommen, wie hier beim Aktionstag „Flottes Gewerbe“ in Darmstadt. © Rolf Oeser

Die IHK startet in Darmstadt ein neues Dialogforum für ökologisches Wirtschaften. Wirtschaftsminister Al Wazir will sich Fragen des Publikums stellen.

Energiekrise, Klimawandel, Pandemie: Wirtschaft und Gesellschaft stolpern von einer Krise in die nächste. „Unternehmen, die sich konsequent auf Nachhaltigkeit ausrichten, sind krisenfester und wettbewerbsfähiger“, davon sind laut Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar Wirtschaftsexperten und viele Unternehmerinnen und Unternehmer überzeugt.

Doch was brauchen Unternehmen, um nachhaltiger zu wirtschaften? Um diese Frage dreht sich ein neues Dialogforum der IHK, das am 2. Februar zum ersten Mal in Darmstadt stattfindet. Zu Gast ist nicht nur der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), sondern auch Werner Schnappauf. Er ist Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung, der seit mehr als 20 Jahren die Bundesregierung zur Nachhaltigkeitspolitik berät. Dem Rat gehören 15 Personen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an.

Auf dem Podium diskutieren außerdem IHK-Vizepräsident Christian Jöst, Michael Pack, Geschäftsführer bei Röhm, Claudia Lässig, hessische Unternehmerin des Jahres und Geschäftsführerin der Lässig GmbH, Dieburgs Bürgermeister Frank Haus (parteilos) und Robert Lippmann, Hauptgeschäftsführer der IHK Darmstadt, wie Südhessens Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann und welche wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen es hierfür braucht. Ein Schwerpunkt liegt auf den Themen Klimaneutralität und saubere, bezahlbare Energie, wie die IHK mitteilte. Auch um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen soll es gehen. Minister Al-Wazir will außerdem Fragen aus dem Publikum zum Wirtschaftsmodell der Zukunft beantworten.

Das Dialogforum soll künftig jährlich stattfinden, um den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. cka

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Anmeldungen von Interessent:innen sind bis zum 22. Januar auf folgender Internetseite möglich: www.ihk.de/darmstadt (30811 ins Suchfeld eingeben).

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