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Im Darmstädter Kongresszentrum konnten im vorigen Jahr coronabedingt kaum Veranstaltungen stattfinden. Die Stadt richtete dort das kommunale Impfzentrum ein, das noch bis kommenden Freitag, 24. September, geöffnet ist.
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Im Darmstädter Kongresszentrum konnten im vorigen Jahr coronabedingt kaum Veranstaltungen stattfinden. Die Stadt richtete dort das kommunale Impfzentrum ein, das noch bis kommenden Freitag, 24. September, geöffnet ist.

Darmstadt

Darmstadt: Widerstandsfähige Stadtwirtschaft

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Die kommunalen Unternehmen der Stadt Darnstadt trotzen Corona und übertreffen die Erwartungen im Geschäftsjahr 2020. Der neue Beteiligungsbericht der Stadt informiert über die Aktivitäten der städtischen Betriebe.

Die Covid-19-Pandemie hat auch die kommunalen Unternehmen der Stadt Darmstadt stark gefordert. Die vergangenen Monate haben nach Einschätzung von Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) gleichwohl gezeigt, „wie wichtig insbesondere in Krisenzeiten eine leistungs- und widerstandsfähige Stadtwirtschaft für den Erhalt der Daseinsvorsorge in der Stadt und der Region ist“.

Bei der Vorstellung des neuen Beteiligungsberichts der Stadt für 2020 sagte Partsch, die kommunalen Unternehmen hätten „der Corona-Krise getrotzt, flexibel reagiert und lösungsorientiert gehandelt“.

Darmstadt: Beteiligungsbericht informiert über Stadtwirtschaft

Bereits zum 23.-mal berichtet die Stadt umfassend über die Aktivitäten und die wirtschaftliche Situation der kommunalen Unternehmen. Der mehr als 540 Seiten umfassende Beteiligungsbericht informiert mit unzähligen Zahlen, Tabellen, Texten und Grafiken über die acht Geschäftsfelder Energie und Wasser, Immobilien, Mobilität, Gesundheit und Teilhabe, Kultur und Freizeit, Digitalisierung und Telekommunikation, Entsorgung und Abwasser sowie Strategie, Finanzen und Innovation.

Zum Beteiligungsportfolio der Stadt zählten im vorigen Jahr 113 Unternehmen, an denen die Stadt mindestens 20 Prozent der Anteile hält. Trotz der pandemiebedingten Unwägbarkeiten habe sich die Stadtwirtschaft insgesamt „solide entwickelt“, äußerten Klaus-Michael Ahrend und Markus Hoschek, die Vorstände der Heag, die als Führungsgesellschaft der Stadtwirtschaftsbetriebe fungiert.

Impfzentrum Darmstadt im Kongresszentrum „Darmstadtium“

Nachdem im Darmstädter Kongresszentrum im vorigen Jahr pandemiebedingt kaum Veranstaltungen hatten stattfinden können, wurde in der „guten Stube der Stadt“, so OB Partsch, unter Beteiligung mehrerer städtischer Unternehmen das kommunale Impfzentrum eingerichtet, das anfangs die einzige Anlaufstelle für Impfwillige aus ganz Südhessen war.

Um die Angebote der Daseinsvorsorge weiter auszubauen, haben die kommunalen Unternehmen im vorigen Jahr 390 Millionen Euro investiert. 2019 waren es 312 Millionen Euro gewesen. Die derzeitige ökonomische Lage der städtischen Unternehmen bezeichnen Ahrend und Hoschek angesichts der Pandemie als „zufriedenstellend“. Das negative Jahresergebnis von fünf Millionen Euro (2019: plus 5 Millionen Euro) begründen sie unter anderem mit den hohen Investitionen.

Stadtwirtschaft Darmstadt: Bauverein, Entega und Heag mobilo

So habe etwa der Bauverein rund 66 Millionen Euro aufgewendet, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Bestandsimmobilien zu modernisieren.

Auch der kommunale Mobilitätsdienstleister Heag mobilo habe durch die Bestellung neuer Straßenbahnen, der Etablierung des Heinerliners und Infrastrukturarbeiten höhere Ausgaben verbucht. Hinzu kamen Einbußen aufgrund sinkender Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr, die von den Zahlungen aus dem Rettungsschirm der Bundesregierung nur teilweise ausgeglichen worden seien.

Bei der Entega wurde im vergangenen Jahr vor allem in die Netzinfrastruktur für Strom, Gas, Wasser, Wärme und Telekommunikation sowie in Windkraftanlagen investiert.

Weitere Informationen zum Beteiligungsbericht der Stadt Darmstadt

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