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Mehr Platz für Radler: Ein Teil der Dieburger Straße wird derzeit abgefräst und soll eine neue Asphaltschicht erhalten.
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Mehr Platz für Radler: Ein Teil der Dieburger Straße wird derzeit abgefräst und soll eine neue Asphaltschicht erhalten.

Darmstadt

Darmstadt: Widerstand gegen Radweg auf Dieburger Straße

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Stellplätze für Kraftfahrzeuge müssen zugunsten des Radverkehrs weichen. Darmstadt investiert 180.000 Euro in die Straßensanierung. Gegen das Vorhaben protestiert eine Interessengemeinschaft.

Darmstadt - Die Stadt hat mit der bereits im Frühjahr beschlossenen Umgestaltung der Dieburger Straße zwischen der Wolfskehl- und Schumannstraße begonnen. Dagegen regt sich nun Protest.

Noch bis Ende November wird die südliche Fahrbahn der Dieburger Straße in dem Abschnitt abgefräst. Anschließend erhält die Straße eine neue Asphaltdecke. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich nach Angaben der Stadt um ein weiteres Projekt zur Verbesserung des Radverkehrs im Zuge des Sonderinvestitionsprogramms „4x4“, mit dem Darmstadt innerhalb von vier Jahren 16 Millionen Euro in die Radverkehr-Infrastruktur investiert.

Darmstadt: Neue Verkehrsführung auf Dieburger Straße

Laut Mobilitätsdezernent Michael Kolmer (Grüne) entspricht die Verkehrsführung auf der Dieburger Straße „nicht mehr dem Stand der Technik“. Bislang seien Radfahrer:innen auf einem Schutzstreifen ohne entsprechenden Sicherheitsabstand dicht an parkenden Autos entlang geführt worden. Dies berge das Risiko von Unfällen durch sich öffnende Autotüren.

Die neue Planung sieht für den Straßenabschnitt ein wechselseitiges Parken mit Sicherheitsabständen vor. In der Konsequenz ergebe sich durch die Neuordnung „ein deutlich reduziertes Parkangebot zugunsten einer erhöhten Verkehrssicherheit“. In das Projekt werden 180 000 Euro investiert.

Interessengemeinschaft in Darmstadt wehrt sich gegen Neuordnung der Dieburger Straße

Inzwischen haben Anwohnerinnen und Anwohner die „Interessengemeinschaft (IG) Dieburger Straße“ gegründet, die die Verringerung der Stellplätze für Kraftfahrzeuge von bislang 154 auf 45 kritisiert. Die IG hält laut einer Mitteilung die „massive Reduktion der Parkplätze“ für „nicht nachvollziehbar“.

Sie kritisiert unter anderem, Arzt- und Zahnarztpraxen, Massage- und Krankengymnastik-Einrichtungen, Beratungsbüros und Einzelhändler seien in einem Gutachten nicht berücksichtigt worden. Damit würden „die Mobilitätsbedürfnisse erkrankter und mobilitätseingeschränkter Patientinnen und Patienten grob missachtet“.

Ebenso werde durch die geplante Umgestaltung „keine Rücksicht auf die Belange von mehr als 30 Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenzentrums Rosenhöhe genommen, von denen 15 darauf angewiesen seien, auf der Dieburger Straße zu parken, weil es am Altenzentrum keine ausreichende Zahl von Parkplätzen gebe.

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