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Agnes Schmidt, die 1. Vorsitzende der Luise-Büchner-Gesellschaft hat die Festschrift zum 200. Geburtstag von Luise Büchner herausgegeben. Das Büchner-Denkmal mit der Bronzebüste steht in Darmstadt an der Döngesborngasse unweit des Justus-Liebig-Hauses.
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Agnes Schmidt, die 1. Vorsitzende der Luise-Büchner-Gesellschaft hat die Festschrift zum 200. Geburtstag von Luise Büchner herausgegeben. Das Büchner-Denkmal mit der Bronzebüste steht in Darmstadt an der Döngesborngasse unweit des Justus-Liebig-Hauses.

Darmstadt

Darmstadt: Von Frauenrechtlerinnen und Feministinnen

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Aus Anlass des 200. Geburstags von Luise Büchner hat die Luise Büchner-Gesellschaft in Darmstadt eine Festschrift mit Porträts von Mitstreiterinnen und Zeitgenossinnen der Schriftstellerin und Aufsätzen von Preisträgerinnen des Luise-Büchner-Preises für Publizistik veröffentlicht.

Die Darmstädter Luise Büchner-Gesellschaft hat den 200. Geburtstag von Luise Büchner nicht nur zum Anlass genommen, im Juni mit einem Festakt und einem kleinen Festival an die Frauenrechtlerin zu erinnern. Intention war es auch, das Jubiläum zu nutzen, um zum einen in einer Festschrift die engsten Mitstreiterinnen Büchners und einige ihrer Zeitgenossinnen vorzustellen. Zum anderen lieferten vier Preisträgerinnen des Luise-Büchner-Preises für Publizistik zeitgenössische Beiträge zum Thema „Frauen gestern, heute und morgen“.

„Die Frau hat die längste Zeit ihrer Duldeperiode hinter sich“ – Festschrift zum 200. Geburtstag von Luise Büchner, 194 Seiten, Preis: 10 Euro. Bestellung per E-Mail unter info@luise-buechner-gesellschaft.de

Festschrift zum 200. Geburtstag von Luise Büchner erschienen

So werden in der Publikation Jenny Hirsch und Marie Calm als „Vorreiterinnen der organisierten Frauenbewegung“ vorgestellt. Beide Frauen, berichtet Agnes Schmidt, die 1. Vorsitzende der Luise Büchner-Gesellschaft, seien von der Frauengeschichtsforschung bislang wenig beachtet worden. Dies gelte auch für Emilie Wüstenfeld, die in Hamburg in der Armenpflege engagierte und sich dafür einsetzte, dass Frauen und Mädchen mit einer besseren Schulausbildung zu finanzieller Unabhängigkeit kommen.

Schmidt, die auch Herausgeberin der Festschrift ist, hat einen Beitrag über „die außergewöhnliche Landesfürstin“ Alice von Hessen-Darmstadt verfasst, die eine Freundin von Luise Büchner war. Beide Frauen gründeten mehrere Frauenvereine, die über die Grenzen von Hessen-Darmstadt bekannt wurden.

Porträts von Mitstreiterinnen und Zeitgenossinnen von Luise Büchner

Porträtiert werden auch die Büchner-Ratgeberin Florence Nightingale, eine Pionierin in der professionellen Krankenpflege sowie Franziska Tiburtius und Emilie Lehmus, die im Deutschen Kaiserreich als erste Ärztinnen tätig waren. Ferner widmen sich weitere Beiträge der Schweizer Ärztin Marie Heim-Vögtlin, der Publizistin und Philosophin Louise Dittmar sowie den Frauenrechtlerinnen Louise Aston und Fanny Lewald.

Die frühere FR-Chefredakteurin Bascha Mika widmet sich in ihrem Text der „männlichen Übermacht“ in den Medien. Luise Pusch hat eine „kurze Geschichte der feministischen Sprachkritik“ verfasst und Julia Korbik einen Beitrag über Gleichberechtigung in Frankreich und Deutschland.

www.luise-buechner-gesellschaft.de

Zum Weiterlesen: Ein Hoch auf die Frauenrechtlerin Luise Büchner: Zur Erinnerung an Luise Büchner, die vor 200 Jahren geboren wurde, gibt es in Darmstadt ein kleines Geburtstagsfest am Luise-Büchner-Denkmal und einen Festakt in der Orangerie.

Zum 200. Geburtstag von Luise Büchner: Sie suchte das Machbare und machte es dann auch: Vom Zauber der Ordnung: Vor 200 Jahren wurde Luise Büchner geboren, Frauenrechtlerin und Autorin, Pragmatikerin und Praktikerin – und damals weit bekannter als ihr früh verstorbener Bruder.

Luise Büchner: „Was wir wollen, ist eine Menschheitsfrage: Vor 200 Jahren – am 12. Juni 1821 – wurde die Frauenrechtlerin Luise Büchner in Darmstadt geboren. Sie machte sich stark für bessere Bildungs- und Berufschancen von Frauen.

„Für Frauen gab es nur ein Ziel: Heiraten“: Interview mit Agnes Schmidt zum 200. Geburtstag von Luise Büchner

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