Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Das Geschehen auf dem Luisenplatz in Darmstadt wird an drei Standorten von 17 Kameras gefilmt.
+
Das Geschehen auf dem Luisenplatz in Darmstadt wird an drei Standorten von 17 Kameras gefilmt.

Darmstadt

Darmstadt: Videoüberwachung auf dem Luisenplatz beschäftigt Landtagsausschuss

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
    schließen

Die Stadt Darmstadt hat auch die zuletzt erweiterten Zonen für die Außengastronomie am Luisenplatz verpixelt. Am Montag noch waren Gäste gefilmt worden, die an Bistrotischen saßen, um zu essen und zu trinken.

Nachdem am Montag – entgegen den ursprünglichen Zusagen – Teile der außengastronomischen Zonen am Darmstädter Luisenplatz von der neu installierten Videoüberwachungsanlage ungeschwärzt gefilmt worden sind, wird die am Montag in Betrieb genommene Anlage mit 17 Kameras an diesem Mittwoch den Ausschuss für Digitales und Datenschutz des Hessischen Landtags beschäftigen.

Videoüberwachung auf dem Luisenplatz in Darmstadt Thema im Landtag

Der auch für die Stadt Darmstadt zuständige Landtagsabgeordnete Bijan Kaffenberger, der digitalpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ist, kündigte am Dienstag an, er wolle beim Hessischen Datenschutzbeauftragten Alexander Roßnagel nachfragen, ob das Vorgehen der Stadt Darmstadt bei der Einrichtung der vom Land Hessen und der Stadt finanzierten, 400 000 Euro teuren Anlage datenschutzkonform gewesen sei.

Nachdem am Montagnachmittag bei der Vorführung der Videotechnik in der Stadtwache an der Wilhelminenstraße auf Monitoren Menschen zu sehen waren, die an Bistrotischen saßen, um Speisen und Getränke zu sich zu nehmen, seien die entsprechenden Zonen, die coronabedingt zuletzt erweitert worden waren, nun bis Montagabend ebenfalls verpixelt worden. Das hat die Stadt am Dienstag auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mitgeteilt.

Luisenplatz in Darmstadt: Stadtparlament hatte Videoüberwachung 2019 zugestimmt

Die Darmstädter Stadtverordnetenversammlung hatte die Anschaffung der 400 000 Euro teuren Anlage bereits 2019 beschlossen. Bei Demonstrationen sollen die Linsen der Kameras künftig abgedunkelt werden. Bei der Vorstellung der Videoüberwachungsanlage am Montagnachmittag konnten Bedienstete in der Stadtwache mit den am Luisenplatz installierten Kameras Menschen beobachten, die an Bistrotischen saßen, um dort etwa Kuchen oder Eis zu essen und Kaffee zu trinken - Darmstadt: Kameras am Luisenplatz blicken auf Bistrotische.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare