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Die Schadstoffbelastung in der Hügelstraße ist laut Stadt Darmstadt gesunken.
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Die Schadstoffbelastung in der Hügelstraße ist laut Stadt Darmstadt gesunken.

Darmstadt

Darmstadt: Stadt will Fahrverbot stärker kontrollieren

  • Claudia Kabel
    VonClaudia Kabel
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In der Darmstädter Hügel- und Heinrichstraße dürfen ältere Diesel und Benziner nicht fahren. Da sich viele nicht an das Verbot halten, hat die Stadt mehr Stichproben angekündigt.

Die Stadt Darmstadt hat angekündigt, die Verkehrskontrollen in der Hügelstraße und der Heinrichstraße zu verschärfen. Dort gelten seit dem 1. Juni 2019 Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge und Benziner. Ziel ist es, Schadstoffe, vor allem die Stickstoffdioxydbelastung an den Messstationen am City-Tunnel zu reduzieren.

Diese Maßnahmen hätten erkennbare Erfolge gezeigt, teilte die Stadt mit. Die Verkehrskontrollen zeigten jedoch, dass noch immer Autofahrende, deren Wagen unter die Beschränkungen fielen, die Hügelstraße und die Heinrichstraße nutzten. „Deshalb verstärken wir nun unsere Kontrollen nochmals und legen den Schwerpunkt auf die Hügelstraße“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

Zusätzlich zu den stationären Messsäulen intensiviere man die stichprobenartigen und verdachtsunabhängigen Kontrollen. Autofahrende mit Fahrzeugen der Schadstoffklassen Euro 1/I bis 5/V und Benziner der Euro-Norm 0-2, die unter das Fahrverbot fallen, müssen laut Partsch „zu jeder Tages- und Nachtzeit damit rechnen, erfasst und mit einem Bußgeld belegt zu werden“.

Seitdem das Fahrverbot in Kraft getreten ist, ist die Stadtpolizei mit der Überwachung der Fahrverbote beschäftigt. „Die Hügelstraße ist eine der am stärksten belasteten Streckenabschnitte in Hessen“, sagt Umwelt- und Mobilitätsdezernent Michael Kolmer (Grüne). Die Stadt habe mit dem „Green-City-Plan“ viele einzelne Maßnahmen gebündelt, um in der hochbelasteten Innenstadt bessere Luft für alle zu erreichen. Dazu zähle die Verringerung der Fahrspuren für PKW und LKW sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Elektrifizierung der ÖPNV-Flotte, aber zum Beispiel auch die Begrünung der Tunneleinfahrt an der Wilhelminenstraße.

Seit 1. Juni 2019 dürfen ein 330 Meter langer Abschnitt der Hügelstraße (westliche Tunnelausfahrt) sowie ein 640 Meter langer Abschnitt der Heinrichstraße (zwischen Karl- und Heidelberger Straße) von Dieselautos der Normen 1 bis 5 und Benzinern der Normen 0 bis 2 nicht mehr befahren werden. Dies gilt entsprechend auch für Busse und Lastwagen. Ein Verstoß wird laut der Deutschen Presse Agentur mit 80 Euro plus Gebühren geahndet.

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