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Darmstadt: Stadt sucht Freiwillige für Solarberatung

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Von: Claudia Kabel

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Solaranlagen auf Privatdächern werden immer beliebter (Symbolbild).
Solaranlagen auf Privatdächern werden immer beliebter (Symbolbild). © Rolf Oeser

In Darmstadt sollen mehr private Photovoltaik-Anlagen entstehen. Doch dafür braucht es auch mehr Beratung. Ehrenamtliches Engagement soll jetzt Abhilfe schaffen.

Die Stadt Darmstadt will den Ausbau von Solaranlagen vorantreiben und sucht Menschen, die sich zu ehrenamtlichen Solarberater:innen ausbilden lassen wollen. Mit dem angekündigten sogenannten „Osterpaket“ der Bundesregierung rechnet die Stadt damit, dass Photovoltaik-Anlagen wirtschaftlich noch attraktiver werden, und dass die Nachfrage nach Beratung stark wächst.

Bereits jetzt kooperiere das Amt für Klimaschutz mit der Darmstädter Gruppe des BUND und der Initiative Heiner*energie, die schon zu Balkonsolaranlagen beraten, teilte die Stadt mit. Dieses Angebot soll erweitert werden. Für das Projekt werden zehn bis zwanzig Freiwillige gesucht, die sich zu Bürgersolarberater:innen ausbilden lassen wollen. Die Teilnehmenden erhalten eine Schulung, deren Kosten die Stadt trägt. Ziel ist laut der Mitteilung, Privatpersonen bei den ersten Schritten auf dem Weg zur eigenen PV-Anlage zu beraten und zu begleiten. „Wir haben festgestellt, dass eine unabhängige und kompetente Beratung tatsächlich den Ausbau nachhaltiger Energien steigert“, erklärt Niko Martin vom BUND.

Ein erstes Infotreffen findet online am Montag, 4. April, von 18.30 bis 19.30 Uhr statt. Die Schulung soll ab Ende April online starten und beinhaltet drei vierstündige Workshops zur Einführung in den Ablauf einer Beratung, eine Intensiv-Schulung zu Beratungsgesprächen sowie eine Schulung zu Dachbelegung und Software. In der Praxisphase wird das Erlernte im Tandem umgesetzt. Interessierte können sich bis 3. April per E-Mail an niko.martin@bund.net oder unter Telefon 06151 / 950 6567 beim BUND melden. Dort erhalten sie die Zugangsdaten für das Infotreffen. cka

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