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Darmstadt: Spendenaktion für die Ukraine wird fortgesetzt

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Von: Jens Joachim

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Unermüdlich: Peter Ehry vom Darmstädter Partnerschaftsverein Deutschland- Ukraine/Moldova packt weiter Kisten mit Sachspenden, die Anfang Februar ins 1300 Kilometer entfernte Transkarpatien transportiert werden sollen.
Unermüdlich: Peter Ehry vom Darmstädter Partnerschaftsverein Deutschland- Ukraine/Moldova packt weiter Kisten mit Sachspenden, die Anfang Februar ins 1300 Kilometer entfernte Transkarpatien transportiert werden sollen. © Claudia Ehry

Der Partnerschaftsverein Deutschland-Ukraine/Moldova nimmt in seinem Depot Lebensmittel, Babynahrung, Spielzeug und Kleidung für weitere Hilfstransporte nach Ushgorod entgegen.

In und um Darmstadt werden weiter Sachspenden für die westukrainische Partnerstadt Ushgorod gesammelt. Der Partnerschaftsverein Deutschland-Ukraine/Moldova (PDUM) nimmt am kommenden Samstag, 21. Januar, sowie am 4. und am 18. Februar in der Zeit von 9 bis 12 Uhr im PDUM-Depot in Griesheim, Am Bahnhof 27, Lebensmittel, Babynahrung, Spielzeug, Kleidung sowie weitere Hilfsgüter entgegen.

Von der zentralen Sammelstelle „Eulennest“ in Ushgorod erhielt der Partnerschaftsverein die Information, dass derzeit insbesondere Lebensmittel benötigt werden. „Da haben wir nichts mehr“, äußerte die Ushgoroder Sammlungsleiterin Viktoriya Syno laut einer Mitteilung von Vereinssprecherin Claudia Ehry. Ehry zufolge sind vor allem haltbare Lebensmittel, Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Haferflocken, Zucker, Kaffee, Tee und Marmelade gefragt. Benötigt würden auch Konserven (Wurst, Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse) sowie Fertiggerichte, die etwa mit heißem Wasser aufgegossen werden können. Auch für Babys und Kleinkinder mangele es an spezieller Nahrung sowie an Windeln und Pflegeprodukten. Ebenfalls auf der Bedarfsliste stehen Hilfsgüter, die zur Versorgung erwachsener pflegebedürftiger Menschen notwendig sind, wie Rollatoren und klappbare Rollstühle. Warme Decken sind ebenfalls gefragt. Bei Kleidung und Schuhen für Kinder, Damen und Herren lasse der Bedarf an wärmender Bekleidung allerdings nach. Auch Frühjahrsbekleidung wird im PDUM-Depot angenommen. Bei Spielzeug für Kinder herrscht ebenfalls Mangel. „Das gibt es bei uns gar nicht“, teilt die Sammlungsleiterin in Ushgorod mit.

Auf der langen Bedarfsliste stehen ferner Hygieneartikel, Küchenbedarf inklusive Geschirr, alles fürs Bett, Heimtextilien (Tischwäsche, Vorhänge, Handtücher), Erste-Hilfe-Koffer, Powerbanks, Taschenlampen und Batterien. Bedarf besteht auch an Großgeräten wie Waschmaschinen, Trocknern, Kühlschränken, Elektroherden, Heizgeräten und Generatoren. Ukrainische Heimwerker und Profis freuen sich zudem über Werkzeug jeder Art.

Der nächste Hilfstransport wird Ehry zufolge am 2. Februar ins 1300 Kilometer entfernte Ushgorod fahren. Der PDUM bittet darum, die Sachspenden möglichst sortiert in Kartons, Plastikbeuteln oder Koffern verpackt anzuliefern.

Die Bedarfsliste für Sachspenden kann auf der Internetseite des Partnerschaftsverein unter www.pdum.org heruntergeladen werden.

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