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Darmstadt: Schneller mit dem Zug nach Frankfurt

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Von: Diana Unkart

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Initiative fordert mehr politisches Engagement für den Ausbau der Odenwaldbahn.

Die Initiative zur Förderung und Erhaltung der Odenwaldbahn kritisiert in einer Mitteilung, dass die kürzlich veröffentlichte Infrastrukturliste des Bundesverkehrsministeriums keine Vorhaben für die Odenwaldbahn und Gersprenztalbahn vorsieht.

Versäumnisse sieht die 1979 gegründete Initiative auch beim hessischen Verkehrsministerium und den Bundestagsabgeordneten für die Wahlkreise Darmstadt und Odenwald. Sie hätten sich für Straßenbauprojekte eingesetzt, den umweltschonenden Schienenverkehr jedoch vernachlässigt, heißt es. Dabei habe es nicht an Ideen gemangelt: Vor drei Jahren sei den Landkreisen, Kommunen, Landtags- und Bundestagsabgeordneten das Fahrplan- und Infrastrukturkonzept „123 km Zukunft für Gersprenztalbahn und Odenwaldbahn“ vorgestellt worden. Der Odenwälder Landrat Frank Matiaske gab das Konzept des „Regionalen Schienenbündnisses Darmstadt-Dieburg“ mit einem Empfehlungsschreiben an den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).

Seit 1. Juni liege dem Landtag nun ein Antrag zur Beschlussfassung vor, um die für den Hanauer Ast nötigen zweigleisigen Abschnitte Hainstadt – Seligenstadt und Langstadt – Klein-Umstadt über die Landesregierung auf den Weg zu bringen. Die Odenwaldbahn-Initiative fordert die Landtagsabgeordneten auf, diesem Antrag zuzustimmen. Nur mit diesen Abschnitten seien stündlich schnelle Verbindungen zwischen dem Odenwaldkreis, Groß-Umstadt, Hanau und Frankfurt möglich. Damit könnte die hochbelastete Bundesstraße 45 schnell entlastet werden. diu

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