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Darmstadt: Radschnellweg wird später fertig

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Von: Jens Joachim

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Nördlich von Darmstadt-Wixhausen führt der Radschnellweg entlang der Strecke der Main-Neckar-Bahn.
Nördlich von Darmstadt-Wixhausen führt der Radschnellweg entlang der Strecke der Main-Neckar-Bahn. © Renate Hoyer

Die Stadt Darmstadt treibt die weitere Planung der Route in Richtung Süden weiter voran.

Hessens erster Radschnellweg, der von Frankfurt bis nach Darmstadt führen soll, ist Anfang des Monats wieder ein Stück gewachsen: In Langen wurde ein weiteres Teilstück eröffnet. Damit sind nun sechs der 31 Kilometer langen Strecke fertig. Die komplette Fertigstellung des ambitionierten Bauvorhabens, des Projekts, für das die gemeinnützige Gesellschaft Regionalpark Rhein-Main Südwest zuständig ist, verzögert sich jedoch.

Als nächstes soll am südlichen Ausbauende, zwischen dem Bahnhof in Darmstadt-Wixhausen und dem Aumühlenweg, der Weg verlängert werden. Dort sind bereits vor einigen Monaten Bäume gefällt sowie Büsche und Gestrüpp entfernt worden. Doch der Bau des rund einen halben Kilometer langen Verlängerungsabschnitts verzögert sich.

Nach Auskunft des Kelsterbacher Bürgermeisters Manfred Ockel (SPD), der Geschäftsführer der Regionalpark-Gesellschaft ist, wurden die Bauarbeiten im Oktober ausgeschrieben. Ockel geht davon aus, dass die Verlängerung der Strecke im Darmstädter Norden im Sommer 2022 fertiggestellt werden kann. Im Sommer oder im Herbst 2023 könnte dann die komplette 31 Kilometer lange Strecke fertig sein.

Vorgesehen ist, den Radweg vom Bahnhof in Wixhausen weiter entlang der Strecke der Main-Neckar-Bahn und mittels einer Stahlkonstruktion über die Hindemithstraße in Richtung Süden und den benachbarten Stadtteil Arheilgen bis zur Bundesstraße 3 zu führen.

Doch dort soll der Radschnellweg nicht enden. Inzwischen liegen der Stadt Darmstadt die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vor, die sich mit dem weiteren Verlauf des Radwegs von Arheilgen durch die Innenstadt beschäftigt hat.

Radschnellweg in Darmstadt: Planung für zwei Routen

Nach Angaben von Stadtrat Michael Kolmer (Grüne) sollen zwei Routen in Nord-Süd-Richtung durch Darmstadt „planerisch vertieft“ werden. Während eine am westlichen Stadtrand verlaufende Route vor allem für den überörtlichen Pendlerverkehr interessant sei, böte die Innenstadt-Route auch „große Potenziale für den Alltagsradverkehr“, so dass das Stadtzentrum besser erschlossen werden könnte. Die weitere Planung wird aus einem Sonderprogramm zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur finanziert.

Auf der Internetseite des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main sind acht weitere Radschnellwege aufgelistet, die perspektivisch entstehen sollen: www.region-frankfurt.de/Radschnellwege

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