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Der Mann aus Offenbach muss sich vor der 10. Strafkammer des Landgerichts Darmstadt verantworten.
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Der Mann aus Offenbach muss sich vor der 10. Strafkammer des Landgerichts Darmstadt verantworten.

Offenbach

Kindesmissbrauch: Prozess gegen Mann aus Offenbach in Darmstadt

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Ein 33-jähriger Mann aus Offenbach soll drei Jungen missbraucht und auch vergewaltigt haben. Dem Angeklagten droht bei einer mehrjährigen Freiheitsstrafe die Sicherungsverwahrung.

Wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern wird seit Dienstag einem 33-jährigen Mann aus Offenbach der Prozess vor dem Landgericht Darmstadt gemacht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, über einen Zeitraum von fünf Jahren mehrfach sexuelle Handlungen an Kindern vorgenommen zu haben und sie dazu gebracht zu haben, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Teilweise sollen die drei Jungen, die zum Zeitpunkt der Taten zwischen sechs und 13 Jahre alt waren, durch Drohungen gefügig gemacht worden sein. Zudem soll der Angeklagte auch Belohnungen für entsprechende Handlungen versprochen haben.

Die Taten sollen sich laut Staatsanwältin Natascha Maiza zwischen Winter 2014 und Dezember 2019 entweder in Wohnungen oder in der Nähe des Offenbacher Klinikums ereignet haben. Die Staatsanwältin hat 17 sexuelle Handlungen und 13 Fälle, darunter auch zwei Vergewaltigungen, angeklagt.

Kindesmissbrauch in Offenbach: Prozess dauert bis Februar

Jens Aßling, der Vorsitzende Richter der mit drei Strafrichtern besetzten 10. Strafkammer des Landgerichts Darmstadt, sagte zu Beginn des Prozesses, dem Angeklagten drohe im Falle einer Verurteilung die anschließende Sicherungsverwahrung.

Die Staatsanwältin wirft dem Mann, der als Hilfsarbeiter im Garten- und Landschaftsbau tätig war, auch vor, kinderpornografische Videos angefertigt und einen dressierten Hund für den Missbrauch genutzt zu haben.

Festnahme erfolgte im April 2020 in Offenbach

Der Angeklagte, der Mitte April vorigen Jahres festgenommen worden war und seither in der Justizvollzugsanstalt in Weiterstadt in Untersuchungshaft sitzt, bestätigte auf Nachfrage von Richter Aßling, bei den Taten stark alkoholisiert gewesen zu sein. Er bestritt, pädophil veranlagt zu sein und die Kinder zu den sexuellen Handlungen gezwungen zu haben. Vielmehr seien diese selbst aktiv geworden.

Die Strafkammer des Landgerichts hat bis Anfang Februar vier weitere Verhandlungstermine angesetzt.

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