Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Darmstadt

Darmstadt: Post-Azubis schaffen Winterquartier für Fledermäuse

  • Jonas Nonnenmann
    VonJonas Nonnenmann
    schließen

Auszubildende der Deutschen Post haben ein Fledermausquartier am Darmstädter Ostbahnhof ertüchtigt. Die Tiere nutzen einen ehemaligen Bunker in der kalten Jahreszeit schon länger.

Das städtische Umweltamt und das Grünflächenamt haben mit Unterstützung von Auszubildenden der Deutschen Post AG in der vergangenen Woche ein Fledermausquartier am Darmstädter Ostbahnhof ertüchtigt. Wie die Stadt berichtet, wird in Bezug auf den ehemaligen Luftschutzbunker schon länger vermutet, dass Fledermäuse diesen als Winterquartier nutzen. Als im Zusammenhang mit der Planung zur Umgestaltung des Stadtumbaugebiets Kapellplatz/Woogsviertel/Ostbahnhof im September dieses Jahres geophysikalische Untersuchungen und andere Arbeiten in dem Bunker gemacht wurden, musste der Bau dafür laut Stadt geräumt werden.

Parallel dazu zeigten Untersuchungen mit sogenannten Horch-Boxen, dass der Bunker offenbar rege von Fledermäusen genutzt wurde. Teilweise handele es sich um sehr seltene Arten wie zum Beispiel das braune oder graue Langohr.

„Durch die Räumung ist nicht nur tonnenweise illegal abgelagerter Müll entfernt worden, sondern auch die bis dahin noch vorhandenen Spalten und Ritzen für die Fledermäuse als Lebensraum verloren gegangen“, erläutert Stadtrat Michael Kolmer (Grüne). „Hier haben wir gemeinsam angesetzt und können den Tieren nun noch rechtzeitig nicht nur ihr gewohntes, sondern ein noch besser geeignetes Winterquartier zur Verfügung stellen“. Dafür hätten die Helferinnen und Helfer fast fünf Tonnen Natursteine als Rückzugsmöglichkeit für die Tiere unter Tage gebracht.

Die Post-Azubis unterstützten das Projekt laut Stadt im Rahmen einer Projektwoche. Ziel der Woche sei es, gemeinschaftlich Aufgaben zu bewältigen und sich dabei kennen und schätzen zu lernen. jon

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare