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Busse müssen derzeit die vielbefahrene B 26 benutzen, um das sanierungsbedürftige Trogbauwerk unweit des Darmstädter Ostbahnhofs zu passieren. Geplant ist der Bau einer separaten Fahrspur für die Busse.

Verkehr

Planung für Busspur im Zuge der B 26 stockt

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Verkehrsminister Al-Wazir beantwortet die Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Bijan Kaffenberger. Eine Vereinbarung zwischen der Stadt Darmstadt und Hessen Mobil liegt noch nicht vor.

Die Planung für den Bau der zusätzlichen Busspur im Zuge der Arbeiten an der Bundesstraße 26 in der Nähe des Darmstädter Ostbahnhofs kommt nicht so zügig voran, wie dies die Stadt noch im November vorigen Jahres angekündigt hatte. Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat dem SPD-Landtagsabgeordneten Bijan Kaffenberger auf eine Kleine Anfrage geantwortet, dass hinsichtlich der Planung der Busspur der Abschluss einer Planungsvereinbarung zwischen der Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil und der Stadt erforderlich sei. Eine solche Vereinbarung liege aber „bisher nicht vor“, so Al-Wazir. Vor knapp einem Jahr hatte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) mitgeteilt, die Arbeiten zur Vorplanung des Fahrstreifens hätten „höchste Priorität“ und die Stadt und Hessen Mobil befänden sich „in einem engen Abstimmungsprozess“.

Laut Al-Wazir haben Untersuchungen im Zusammenhang mit der baulichen Ertüchtigung des Trogbauwerks an der B 26 in den Sommerferien ergeben, dass die an den Betonwänden festgestellten Schäden doch nicht so gravierend sind, wie zunächst angenommen. Daher könnte die geplante Dauer der noch ausstehenden Sanierung gegebenenfalls reduziert werden. Kaffenberger fordert nun in einer Mitteilung von der Stadt, die notwendige Planungsvereinbarung abzuschließen, um den Bau der Busspur voranzubringen.

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