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Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp! Der zwölfminütige Soloritt des zweijährigen Arabers endete in Darmstadt an einer Verbindungsrampe zwischen den Autobahnen 672 und 5.
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Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp! Der zwölfminütige Soloritt des zweijährigen Arabers endete in Darmstadt an einer Verbindungsrampe zwischen den Autobahnen 672 und 5.

Darmstadt

Darmstadt: Pferd büxt aus und galoppiert auf die Autobahn

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Ein zweijähriger Araber ist seiner Besitzerin im Darmstädter Stadtteil Arheilgen entwischt und in die Innenstadt gerannt. Für die rund zehn Kilometer brauchte das Tier zwölf Minuten.

Ein losgerissenes Pferd hat am Donnerstagabend in Darmstadt sieben Polizeistreifen sowie Dutzende Autofahrerinnen und Autofahrer in Atem gehalten. Das Tier war laut Polizeiführer Matthias Bösl „völlig außer Kontrolle“ quer durch die Stadt und auf die Autobahn 672 galoppiert.

Der zweijährige Araber sei um kurz nach 19.30 Uhr seiner Besitzerin beim Ausführen entkommen und losgaloppiert. Vom Stadtteil Arheilgen habe der „wilde Galopp“ über die Frankfurter Landstraße am Merck-Gelände vorbei bis zum Willy-Brandt-Platz in der Innenstadt geführt. Von dort sei das Tier dann auf einer vielbefahrenen Straße in westliche Richtung gen Darmstädter Hauptbahnhof weitergerannt.

Doch damit nicht genug: Das Pferd setzte seinen rasanten Galopp über die Bundesstraße 26 auf die Autobahn 672 in Richtung Griesheim fort. Dabei, so berichtete der Polizeiführer vom Dienst, habe nun die „akute Gefahr“ bestanden, dass sich das Tier über eine der Anschlussstellen auf die Autobahn 5 verirre.

Und tatsächlich galoppierte der Araber die Rampe zur A5 in südliche Richtung herunter. Hier sei es dann allerdings zu einem „glücklichen Ende des Verfolgungsrennens der nicht alltäglichen Art gekommen“, so Bösl.

Verkehrsteilnehmer hätten ihre Fahrzeuge quergestellt und dem Tier den Weg versperrt. Ein Fahrzeuginsasse habe das Pferd flink am Zaumzeug gepackt. Unmittelbar danach sei eine Streife der Darmstädter Autobahnpolizei eingetroffen und habe das Tier übernommen. Die eingesetzten Kolleg:innen hätten berichtet, dass das Pferd „völlig fertig“ gewesen sei. Es habe sich auch – nur leicht – an den Hufen verletzt, so Bösl.

Die Pferdebesitzerin sei schließlich mit einem Pferdeanhänger zur Autobahn gelotst worden, um ihr Tier wieder abzuholen. In zwölf Minuten legte das Tier eine Distanz von knapp zehn Kilometern zurück, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 40 Kilometern pro Stunde entspricht. Bösl sprach von „großem Glück, dass offenkundig niemand verletzt wurde und das Pferd noch vor Erreichen der A5 gestoppt werden konnte“.

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