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Aktionen gegen Falschparker gibt es immer wieder in Darmstadt - nur seien die Strafzettel bisher viel zu billig, findet der VCD. Hier im Woogsviertel.  

Darmstadt

VCD fordert in Darmstadt zügiger abzuschleppen

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Der Verkehrsclub Deutschland VCD fordert ein viel härteres Durchgreifen bei Falschparkern, die in Darmstadt Busse und Straßenbahnen behindern

Beinahe täglich kommen Fahrgäste von Bussen und Straßenbahnen in Darmstadt nicht pünktlich an oder verpassen Anschlusszüge, weil Falschparker die Fahrbahnen blockieren. Mehr als 750 Fälle hat der Betreiber Heag Mobilo in den vergangenen drei Jahren dokumentiert.

Sabine Crook vom Vorstand des Kreisverbands Darmstadt-Dieburg des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) sieht die mangelhafte Disziplin der Autofahrer darin begründet, dass die Kommunal- und die Landespolizei ihren Aufgaben bei der Überwachung des ruhenden Verkehrs nicht nachkomme, sagte sie am Montag. Das sei genau das falsche Signal an Pendler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Darmstadt reisten.

Würden rücksichtslos abgestellte Kfz konsequent im gesamten Stadtgebiet abgeschleppt, wären nicht nur die Trassen des ÖPNV frei, sondern auch Fuß- und Radverkehr attraktiver. Die Darmstädter Kommunalpolizei konzentriert sich derzeit nach Crooks Ansicht beim Abschleppen stark darauf, dem Autoverkehr im Donnersbergring freie Bahn zu schaffen, wo das Parken morgens stadteinwärts und abends stadtauswärts im rechten Fahrstreifen verboten ist.

Besonders ärgerlich sei, dass die Stadt Darmstadt genau festgelegt habe, wann abgeschleppt werden müsse. Dazu zählen Haltestellen, Busfahrstreifen, Straßenbahngleise, Rad- und Gehwege. Die Darmstädter Kommunalpolizei wende das allerdings nicht durchgängig an, sagt Crook. Dadurch animiere sie zu falschem Parken. Zudem seien die Strafzettel mit 15 bis 35 Euro für das Abstellen auf einer Busspur viel zu günstig, findet Crook. 

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