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Die ersten Wiesente erkunden die Umgebung.

Münster

Wisente auf „Muna“-Areal angekommen

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Münster Auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsanstalt „Muna“ bei Münster-Breitefeld sind die ersten sechs Wisente angekommen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsanstalt „Muna“ bei Münster-Breitefeld sind die ersten sechs Wisente , auch Europäische Bison genannt, angesiedelt worden. Der Einzug der Tiere ist Teil eines gemeinsamen Projektes von Gemeindeverwaltung, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und Deutscher Bahn.

Ein Teil des Geländes soll als Infocenter zum Naturschutz und als naturpädagogisches Erlebniszentrum Besuchern einen Einblick in die Natur und in die Geschichte des Ortes bieten. Dazu gehört auch die Ansiedlung von Wisenten und Wildpferden als „aktive Landschaftspfleger“, heißt es in einer Mitteilung der Projektverantwortlichen.

Die frühere Munitionsanstalt wurde im Zweiten Weltkrieg und später von der US-Armee genutzt, seit dem Abzug der Amerikaner in den 1990er Jahren ist das 260 Hektar große Gelände ungenutzt – mit der Folge, dass sich vom Menschen unberührte Biotope entwickeln konnten mit seltenen Tier-und Pflanzenarten. Die ersten sechs Wisente streifen bereits über das Gelände. Drei der Tiere stammen aus einem Park in Nordrhein-Westfalen, drei aus dem Wisentgehege Springe bei Hannover. Die Ankunft weiterer Wisente und Wildpferde ist im Laufe des Frühsommers geplant. Noch ist es allerdings für Besucher nicht möglich, die Tiere zu beobachten. Aus Sicherheitsgründen ist das Betreten des Muna-Areals zunächst verboten.

Außerdem brauchen die Tiere laut der Mitteilung Zeit, sich einzugewöhnen und sollen nicht durch Schaulustige verschreckt werden. 

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