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Das Staatstheater Darmstadt will eine sich abzeichnende Überschreitung des Budgets verhindern.

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Staatstheater Darmstadt: Haushaltssperre hat keinen Einfluss auf Spielbetrieb

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Das Staatstheater Darmstadt will eine sich abzeichnende Überschreitung des Budgets verhindern. Das Publikum soll davon aber nichts mitbekommen.

Darmstadt – Die seit anderthalb Wochen geltende interne Haushaltssperre am Staatstheater Darmstadt soll sich nicht auf den Spielbetrieb auswirken. In einer eigens veröffentlichten Mitteilung heißt es, die Sperre werde aber „keine Auswirkungen auf die künstlerische Qualität, die kommenden Premieren und den Vorstellungsbetrieb haben“.

Seit nunmehr fünf Jahren ist Karsten Wiegand nun Intendant am Staatstheater Darmstadt. In all dieser Zeit wurden bislang keine Haushaltssperren angeordnet.

Staatstheater Darmstadt: Wer ist schuld am Defizit?

Theaterkämmerer wiederum ist allerdings nicht Wiegand, sondern sein Stellvertreter Jürgen Pelz, der gleichzeitig geschäftsführender Direktor ist. Laut der besagten Mitteilung soll mit der Sperre eine sich abzeichnende Budgetüberschreitung so weit möglich noch abgewendet werden. 

Die Gehälter der festangestellten Beschäftigten und die Bezahlung von auswärtig Angestellten seien dadurch „nicht eingeschränkt“. Vielmehr müssten in allen Bereichen jene Ausgaben auf Einsparmöglichkeiten überprüft werden, die „nicht unabdingbar“ seien. Das prognostizierte Defizit sei jedoch nicht auf Mindereinnahmen bei den Kartenverkäufen zurückzuführen.

Staatstheater Darmstadt rechnet mit deutlich höheren Einnahmen als im Vorjahr

Nach den derzeitigen Prognosen rechnet das Haus wegen des "großen Publikumserfolgs der laufenden Produktionen" sogar mit deutlich höheren Einnahmen als im Vorjahr. Grund für das prognostizierte Defizit sei "eine Vielzahl einzelner, kleinerer Mehrausgaben in vielen verschiedenen Bereichen des Theaters, nicht die Überziehung der künstlerischen Budgets". Dem Staatstheater steht ein Budget von rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Träger des Hauses ist das Land Hessen. Die Stadt Darmstadt beteiligt sich finanziell am Betrieb.

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