Klima

Selbstversuch zu klimafreundlicher Ernährung

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Uni und Hochschule veranstalten in Darmstadt die Aktionswoche „Nachhaltige Lebensstile“ vom 3. bis 7. Juni.

Zu einem nachhaltigen Selbstexperiment zu klimafreundlicher Ernährung rufen Hochschule Darmstadt und Technische Universität sowie Studierendenvertreter auf. Grundlage des Selbstversuchs „Wie klimafreundlich (b)isst du?“ ist ein Klima-Tagebuch als Print- oder Digitalversion, in dem die Teilnehmer täglich die durch ihre Speisen verursachten CO2-Äquivalente eintragen. Das ist die Maßeinheit, die die Klimaschädlichkeit von Treibhausgasen misst. Wie die Veranstalter mitteilten, werden die Werte dafür über die Klimateller-App berechnet. Laut App verursacht beispielsweise eine Avocado dreimal so viel Kohlendioxisemissionen wie eine Banane.

Vortrag „Ernährung in Zeiten des Klimawandels“ am Montag, 3. Juni, 17 Uhr, im TU-Maschinenhaus S1|05 Raum 122

Magdalenenstraße 12.

Der Klimateller ist ein Projekt der Vereine NAHhaft und Greentable und wird vom Bundesumweltministerium gefördert: klimateller.de/klimateller-app

Infos und Download des Tagebuchs: nachhaltigkeitsblog-hda.de

Das Programm der Woche: studierendenwerkdarmstadt.de cka

Der Selbstversuch ist Teil der Aktionswoche „Nachhaltige Lebensstile“, die von Hochschule, Hochschulgruppe Nachhaltigkeit, Studierendenwerk und Technischer Universität vom 3. bis 7. Juni im Rahmen der europäischen Nachhaltigkeitswoche und #tatenfuermorgen veranstaltet wird. In allen Mensen des Studierendenwerks sollen während dieser Woche die jeweils angebotenen Hauptgerichte mit ihren CO2-Äquivalenten gekennzeichnet werden. Gerichte, die nur die Hälfte der durchschnittlichen 1583 Gramm Kohlendioxid verursachen, werden als Klimateller ausgezeichnet. Abschluss des Versuchs ist eine Diskussionsrunde am Freitag, 7. Juni, 17 bis 18.30 Uhr im Café Glaskasten (Schöfferstraße 3).

Daneben finden weitere Veranstaltungen statt. Beispielsweise eine Führung durch die Solarhäuser der TU oder ein Workshop zur Herstellung von Bienenwachstüchern als Alternative zu Alufolie. Zum Auftakt hält Julian Stock, Blogger und Nachhaltigkeitsmanager bei Alnatura, einen Vortrag über „Ernährung in Zeiten des Klimawandels“. Die Klimateller-App hält er für eine „gute Sache, um Transparenz herzustellen und die Konsequenzen des eigenen Handelns aufzuzeigen“, wie er der FR sagte. Es gehe darum, die Menschen zu motivieren, einen Anfang in Richtung eines nachhaltigen Lebensstils zu machen.

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