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Bauhaus-Archiv Darmstadt Bilanz und weltweite Wirkung 1960 bis 1970, Preis. 30 Euro

Darmstadt

Ein prägendes Jahrzehnt

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Ein neues Buch dokumentriert eine Ausstellung des Kunst Archivs und bilanziert das weltweite Wirken des Bauhaus-Archiv Darmstadt in den Jahren 1960 bis 1970.

Die Pläne von Walter Gropius für den Neubau auf der Rosenhöhe waren schon fertig, aber letztlich scheiterte die dauerhafte Ansiedlung des Bauhaus-Archivs in Darmstadt am Geld. Nach zehn Jahren siedelte es stattdessen nach Berlin um, wo die Pläne für die Rosenhöhe in modifizierter Form am Landwehrkanal realisiert wurden. „Für Darmstadt ist und bleibt der Weggang des Bauhaus-Archivs auch die schmerzliche Geschichte eines kulturellen Verlustes“, schreibt Claus K. Netuschil zu Beginn des von ihm herausgegebenen Buchs, das sich mit der „Bilanz und weltweiten Wirkung“ des Bauhaus-Archivs befasst, dessen Sitz von 1960 bis 1970 in Darmstadt war. Das Buch ist zugleich der Katalog zur Ausstellung über das Wirken des Bauhaus-Archivs Darmstadt, die nur noch bis morgen in den Räumen des Kunst Archivs Darmstadt im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zu sehen ist.

Das mehr als 130 Seiten umfassende Buch erinnert mit Texten von Netuschil, des Bauhaus-Sammlers Bernd Freese und des Architekturhistorikers Werner Durth sowie mit bisher unveröffentlichten Fotografien und Dokumenten an die Arbeit und die weltweite Wirkung der Institution Bauhaus, die ihre Arbeit von 1970 an in Berlin fortsetzte. Das Buch spiegelt die dreiteilige Ausstellung mit einer allgemeinen Dokumentation zum historischen Bauhaus wider, befasst sich mit den ausgestellten druckgrafischen Blättern der Bauhausmeister und dokumentiert die Arbeit des Bauhaus-Archivs Darmstadt. Die Ausstellung kann heute von 10 bis 18 Uhr und morgen von 10 bis 13 Uhr besichtigt werden.

Bauhaus-Archiv Darmstadt, Bilanz und weltweite Wirkung 1960 bis 1970, Preis: 30 Euro.

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