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In diesem Jahr lag die Priorität auf schnell umsetzbaren Vorhaben wie neue Markierungen.

Darmstadt

Neue Wege für Radfahrer in Darmstadt

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Das Wegenetz soll 2020 weiter ausgebaut werden. Außerdem plant die Stadt, die Situation für Radfahrer am Hauptbahnhof zu verbessern.

Im Januar 2019 ist in Darmstadt das Radverkehrs-Investitionsprogramm 4x4 gestartet worden. Als Antwort auf den Forderungskatalog der Initiative Radentscheid stehen für die kommenden vier Jahre jährlich vier Millionen Euro für die Verbesserung der Radmobilität zur Verfügung. Für das kommende Jahr seien 15 größere Straßenprojekte für Radfahrer vorgesehen, kündigt die Stadt an.

Dazu gehörten auch große Vorhaben wie Radverkehrsanlagen in der Heinrichstraße oder die Umgestaltung der Zeughausstraße, für die 2020 der politische Beschluss gefasst werden soll. Die Planungen dazu sind abgeschlossen. „Mit dem Bau des nächsten Teilabschnitts der Radschnellverbindung zum Bahnhof Wixhausen, dem Bau einer Radverbindung von der Staudinger Straße zur Riedbahn nach Weiterstadt, der Fertigstellung der neuen Geh- und Radwegbrücke über der Rheinstraße und der Fertigstellung der Radverkehrsanlagen in der Heidelberger Straße zwischen Hermannstraße und Heinrichstraße wird sich die Radmobilität im nächsten Jahr entscheidend verbessern“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Zudem möchte die Stadtverwaltung in Kooperation mit der DB die Situation für Radfahrer am Hauptbahnhof verbessern und kündigt für das Jahresende 2020 die Veröffentlichung der Ergebnisse zur Machbarkeitsstudie einer von Wixhausen bis Eberstadt durchgehenden Radschnellverbindung an.

2019 habe die Stadt, weil kostenintensive Umbauten eine längere Planungsphase benötigten, vor allem auf zeitnah umsetzbare Projekte gesetzt, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). Dazu gehörten unter anderem die rot markierten Aufstellflächen an Kreuzungen, die Öffnung von vier Einbahnstraßen in Gegenrichtung und die Fertigstellung der Fahrradstraße Im Erlich.

Insgesamt wurden nach Angaben der Stadt für im Jahr 2019 umgesetzte und begonnene Arbeiten 1,5 Millionen Euro eingesetzt. „Wir werden die in diesem Jahr zwangsläufig nicht ausgegebenen Haushaltsmittel selbstverständlich für die noch ausstehenden größeren Bauprojekte in die nächsten Jahre mitnehmen“, sagt Partsch. 

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