Darmstadt

Odenwaldbahn: Mehr Sitzplätze gefordert

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Eine Initiative und Landrat Frank Matiaske fordern Doppelstockwagen auf der Strecke der Odenwaldbahn.

Nach der Entscheidung von Verkehrsminister Tarek al-Wazir (Grüne) und der Landesverkehrsbehörde Hessen Mobil, die erst für dieses Jahr und dann für nächstes Jahr geplante Sanierung des Trogs an der Bundesstraße 26 im Osten von Darmstadt zu verschieben, fordert die Odenwaldbahn-Initiative, kurzfristig mehr Sitzplätze in den Zügen auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt, Darmstadt und Erbach im Odenwald.

Nach Einschätzung von Initiativen-Sprecher Uwe Schuchmann, der auch stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastbeirats der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (Dadina) ist, sind die Züge der Hessischen Landesbahn, die auf der Bahnstrecke fahren, „an der Kapazitätsgrenze“ angelangt.

Ziel müsse es sein, „viel mehr Menschen den Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr zu ermöglichen“.

Schuchmann hat daher die Forderung der „Initiative zur Förderung und Erhaltung der Odenwaldbahn und ihrer Anschlussstrecken“ bekräftigt, künftig Doppelstockwagen auf der Linie der Odenwaldbahn in der Hauptverkehrszeit einzusetzen,

Für eine Kapazitätserweiterung der Züge auf der Odenwaldbahn und den Einsatz von Doppelstockwagen spricht sich inzwischen auch der Odenwälder Landrat Frank Matiaske (SPD) aus. Die Forderung richtet sich vor allem an den Rhein-Main-Verkehrsverbund und die hessische Landesregierung.

Die Vorschläge werden auch vom Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) unterstützt, der als interimistischer Verkehrsdezernent der Stadt derzeit auch Dadina-Vorstandsvorsitzender ist.

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