Darmstadt

Konsum und seine Folgen

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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„Konsumsplitter“ heißt eine Ausstellung von Martina Hammel, die ab Donnerstag, 18. Juni, im Offenen Haus in Darmstadt zu sehen ist.

Laut dem evangelischen Dekanat Darmstadt-Stadt handelt es sich um die erste Ausstellung nach der Corona-bedingten Pause.

Die Künstlerin thematisiert die Auseinandersetzungen um die europäische Migrationspolitik. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr, eine Einführung geben Martina Hammel und Doro Köhler, die in der „Antirassistischen Gruppe internationale Solidarität Darmstadt“ (agis) aktiv sind.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden 30 Papierarbeiten zur globalen Konsumgesellschaft: Thema sind die Auswirkungen von Konsum, Handel und europäischer Subventionspolitik auf die Lebensbedingungen in afrikanischen Staaten. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Perkussionist Anani Attih; Veranstalter sind die Evangelische Erwachsenenbildung, agis, attac, der Weltladen und Creative Art.

Die Ausstellung kann bis zum 10. Juli besucht werden – jeweils von Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und Freitag von 10 bis 13 Uhr im Offenen Haus, Rheinstraße 31.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Mittwoch, 24. Juni, 19 Uhr, ein Vortrag statt, Thema: Thema „Fluchtursachen werden produziert“. Referentin ist Boniface Mabanza Bambu von der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg.

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